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ASCOMP BackUp Maker Probleme

Heute schreibe ich ausnahmsweise über das Thema Software zur Datensicherung, welches auch für jedes SEO/SEM Unternehmen von Bedeutung ist. Wir hatten ASCOMP BackUp Maker der Versionen 4.x und 5.x in unserer Buchhaltung eingesetzt – beide Male mit Software Problemen. Bei der Version 5.x war eine Datensicherung nicht möglich, da unser Computer laufend abgestürzt ist.

Eins nach dem anderen: Als wir auf dem Windows XP Rechner unserer Buchhaltung den ASCOMP BackUp Maker 4.x installiert haben war ein einwandfreies Runterfahren des Computers nicht mehr möglich. Wenn BackUp Maker vollständig deaktiviert war, dann konnte der Shutdown einwandfrei ausgeführt werden. Mit einem solchen Software-Fehler kann man selbst bei einer Datensicherung noch leben, weil man den ASCOMP BackUp Maker nach erfolgter Datensicherung ausschalten und dauerhaft deaktivieren konnte.

Nun haben wir uns entschlossen die Version 5 des BackUp Maker der ASCOMP Software GmbH zu kaufen. Wir hofften mit dem Update von 4 auf 5 auch, dass das XP Shutdown Problem nicht mehr auftreten würde. Stattdessen wurden wir auf dem XP Rechner unserer Buchhaltung mit einem neuen und schwerwiegenden Problem konfrontiert. Wenn BackUp Maker5 aktiviert ist, dann stürzt der Computer nach einigen Minuten ab, das heisst, dass der Bildschirm einfriert und keine Bedienung des Computers mehr möglich ist. Es hilft nur noch das Stecker ziehen.

Wir haben das 5x getestet. Mit aktiviertem BackUp Maker stürzt unser XP-Rechner nach ein paar Minuten ab – egal ob wir gerade eine Datensicherung machen oder nicht. Letztendlich hat dies zu Datenverlust geführt, da beim ersten Absturz (im Leerlauf der Software) Arbeitsdateien nicht gesichert waren und auch nicht mehr gesichert werden konnten. War BackUp Maker jedoch vollständig deaktiviert, lief der Computer über Stunden an mehreren Tagen ohne Probleme durch.

Jetzt wird es hart: Dass eine Software auch mal Fehler haben kann oder nicht auf jedem Computer läuft ist mir nach 20 Jahren PC Benutzung klar. Dass man diese dennoch bezahlen muss obwohl man diese nicht einsetzen kann, weil man sich damit schadet, ist mir hingegen neu. Ich habe den ASCOMP Support angeschrieben. Deren Meinung war, dass wir auf jeden Fall die Rechnung zahlen müssen, da in den AGB stehe, dass wir die Software zuerst testen müssten, bevor wir diese kaufen.

Zuerst wurde uns das Angebot eines E-Mail Support gemacht, was sich jedoch im Laufe unserer Kommunikation gewandelt hat. Ich hatte das persönliche Gefühl, das man uns als lästig empfunden hat und es mir vielleicht auch etwas heimzahlen wollte. Wir müssen den Beweis erbringen, dass ausschliesslich die Software ASCOMP Backup Maker zum Absturz / Crash unseres XP Rechners führe.

Mehrfach haben wir versucht den Zusammenhang zwischen ASCOMP Backup Maker „Ein“ = Computer Crash und ASCOMP Backup Maker „Aus“ = Kein Computer Absturz, zu machen. Nach der folgenden Meldung habe ich den Kontakt endgültig abgebrochen um den Schaden ab nun möglichst gering zu halten.

„Sie können die Software gerne auf jedem beliebigen anderen XP-System installieren, welches frisch aufgesetzt wurde. Tritt auch hier das Problem auf, werden wir gerne nach der Problemursache suchen. So, wie sich mir derzeit der Fall darstellt, handelt es sich aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine Inkompatibilität zu einer anderen von Ihnen genutzten Software, die für den Absturz verantwortlich ist.“ Weiters wurde ich als DAU – Dümmster anzunehmender User bezeichnet (Wikipedia ).

Es mag sein, dass es 25.000 zufriedene Benutzer der ASCOMP Software gibt. Wir werden keine ASCOMP Software mehr testen und/oder kaufen und auch davon abraten weil die Vorgangsweise und Meldung vom ASCOMP Support (Geschäftsführer) finde ich persönlich, wirklich schockierend.

Auf Testberichte.de und anderen Seiten habe ich auch von anderen Testern der Version 5 gelesen, die ebenfalls ohne Lösung des Problems sind, es gibt aber auch zufriedene Benutzer. Lassen Sie mich wissen wie ASCOMP BackUp Maker bei Ihnen funktioniert.

15 Comments bisher »

  1. fanta.ro ,

    schrieb am Januar 17, 2008 @ 19:01

    Da gibts doch ne probierversion, da hätteste testen können.

    PS.
    Steht auch in den AGB’s

     

  2. PromoMasters ,

    schrieb am Januar 21, 2008 @ 21:42

    @fanta.ro – das ist korrekt, dass es eine Testversion gibt die ich hätte testen können und das schreibe ich auch im Blog.

    Aber mal ehrlich – wenn jemand die Version 4 gekauft hat und dann den Hinweis bekommt, dass es unter 4 keine Updates mehr gibt, nur noch Version 5. Wer ladet dann bitte vorher die Testversion 5 herunter wenn er 1 Kopie der Software braucht?

    Das würde ich gerne hier abstimmern wieviele derer die das hier lesen beim Kauf eines Upgrades zuvor nochmal eine Test-Version installiert haben. Das mag in den AGB stehen aber wer macht das in der Praxis schon wenn er 1 Kopie einer 50 Euro Software kauft?

     

  3. A. Ströbel ,

    schrieb am März 24, 2008 @ 02:07

    Dass bei dieser Userzahl kein generelles Problem der Software vorliegen kann, zeigt unser Anwenderforum sehr deutlich. Trotzdem haben wir zu jeder Zeit angeboten, uns des Problems anzunehmen, falls Sie uns bei der Reproduktion behilflich sind. Hierauf wurde nicht eingegangen.

    Desweiteren erwarte ich eine Richtigstellung der Behauptung, unser Support hätte Sie als DAU beschumpfen. Mir liegt der gesamte Mailwechsel vor, zwischen Ihnen und meiner Kollegin Frau R. und zwischen Ihnen und mir. Es gab KEINE Andeutung auch nur annähernd in diese Richtung.

     

  4. Ein Software-Entwickler ,

    schrieb am August 17, 2008 @ 14:26

    >> Dass man diese dennoch bezahlen muss obwohl man diese nicht einsetzen kann, weil man sich damit schadet, ist mir hingegen neu.

    Bei mir hätteste den Preis auch nicht zurückerstattet bekommen. Warum denn auch, wo die Software an sich gar keine Mängel aufweist? Wo kämen wir denn da hin?

    Deine Einstellung ist recht sonderlich, auch wenn ich ihr als Software-Entwickler selbst bereits einige Male begegnet bin. Zum Glück waren es bisher Einzelfälle.

    Btw.: Als einem erfahrenen Anwender sollte Dir doch bekannt sein, dass gerade Systemprogramme ein unbelastetes System als Basis voraussetzen. Mach Dein System sauber, dann klappt’s auch mit dem Nachbar.

     

  5. PromoMasters ,

    schrieb am August 18, 2008 @ 09:14

    @Ein Software-Entwickler – bei Ihren Zeilen frage ich mich doch für wen Sie Software entwickeln oder wer ihre Brötchen bezahlt?

    War es um diesen BLOG Eintrag sehr still geworden und hat sich keiner mehr darum gekümmert, haben Sie diesem neuen und frischen Wind gegeben. Ist auch gut so, denn Suchmaschinen wollen ab und zu ein Update sehen.

    Ich bin immer wieder überrascht über die offensichtlichen Einträge mit unechten Identitäten. Ich schalte diese dennoch frei damit sich die Benutzer draussen selbst ein Bild von beiden Seiten machen können.

     

  6. Igel ,

    schrieb am April 24, 2009 @ 16:20

    Der Blog von PromoMasters ist zwar nicht mehr ganz neu, aber der Backup Maker lief auch bei mir nicht. Ich habe gerade einen durchaus vergleichbare Erfahrung gemacht und nach vier Wochen Ärger den Backup Maker deinstalliert.
    Auf meine zahlreichen Fehlermeldungen gab es vom ASCOMP-Support keine Reaktion. Erst auf die letzte Fehlermeldung vor der Deinstallation der ASCOMP-Produkte, erhielt ich vom Geschäftsführer die „Empfehlung“, mich mit meinen Aussagen etwas zurückzuhalten. Na ja, ist auch eine Möglichkeit: statt Kunden bei der Lösung von Problemen zu beraten, diese einfach zu belehren, dass ohnehin alles bestens sei!
    Ich werde jedenfalls künftig fleißig Werbung für ASCOMP machen …

     

  7. WhoCares ,

    schrieb am Juli 12, 2009 @ 10:56

    Die Firma Ascomp ist ziemlich dubios. Verteilt angeblich Freeware, man bekommt dann aber eingeschränkte Versionen mit nervigen Werbefensterchen. Und das im Backup-Programm das Backupprotokoll ohne Eingriff über die Mailserver der Firma läuft ist schon ziemlich krass. So liest die Firma ggf. alles mit, was man auf der Platte hat. Wer kommt auf solche Ideen?

     

  8. Jessen ,

    schrieb am Juli 23, 2009 @ 09:40

    Hallo,
    ich habe fürchterliche Tage hinter mir! Bin gerade dabei, mich selbstständig zu machen und habe aus diesem Grund vor ca. 1 Woche 5-6 Programme neu installiert, u.A. die Testversion von Backup Maker.

    Seit dem hatte ich unter Vista nur dubiose Fehlermeldungen und Abstürze (Bluescreen). So etwas kannte ich bis dato nicht.

    Parallel zu den Softwareinstallationen habe ich auch einen neuen Drucker, eine neu externe Festplatte usw. installiert, so dass ich mein Problem nicht richtig eingrenzen konnte.
    Habe angefangen, nach und nach alles zu deinstallieren und nach 5 Tagen habe ich dir Ursache endlich gefunden: Backup Maker!

    Seit der Deinstallation läuft mein Vista wieder stabil – ich bin ja so froh! Ich wäre nie darauf gekommen, dass es an dieser Software liegen könnte, denn sie greift doch nicht soooo tief ins System ein, oder? Kann es sein, dass sich Backup Maker beispielsweise mit Antivir nicht verträgt? Denn der Systemstart hat ungemein lange gedauert (vor allem, bis Antivir lief).

    Egal, ich habe meine Erfahrungen gesammelt und werde Backup-Maker nicht mehr einsetzen. Möchte aber dazu sagen, dass die Backups sowie die Konfiguration des Programms gut sind. Leider gibt es (zumindest bei mir) eine „Unverträglichkeit“, so dass ich froh bin, die Software nicht gekauft zu haben.

     

  9. F. Heinrichs ,

    schrieb am September 14, 2009 @ 10:01

    Also mal ganz erhlich – dubios ist an der Firma Ascomp erstmal garnichts – sie bieten konstenlose demo versionen an die einen vollen Funktionsumfang bieten – wer den nagscreen nicth möchte muss halt geld dafür ausgeben – die entwickler müssen ja auch von irgendetwas leben.
    Ich selber benutze die Backupsoftware utner xp und unter windows 7 und bin damit sehr zufrieden.
    Wenn es in ausnahmeflällen zu abstürzen kommt dann kann das auch an irgendwelchen treiberkombinationen liegen oder sonst welchen defekten.
    Also beruhigt euch hier alle mal – wer die software nicth gut findet der muss sie ja nciht benutzen / kaufen.
    Und wer sie ohne sie vorher zu testen kauft – selber schuld.

    So weit – weitermachen.

     

  10. PromoMasters ,

    schrieb am September 14, 2009 @ 14:57

    @F. Heinrichs – ehrlich gesagt stelle ich die Unabhängigkeit Ihres Postings in Frage da ich den Ton der obigen Musik schon mal gelesen habe. Meines Erachtens nach sitzen Sie bei Ascomp oder handeln in deren Interesse jedoch nicht im Eigeninteresse eines Benutzers. (Vermute ich persönlich mal ganz stark)

     

  11. A. Ströbel ,

    schrieb am September 17, 2009 @ 18:44

    @PromoMasters: So wird es sein! Alle positiven Beiträge schreiben wir selbst, alle negativen Beiträge hingegen kommen von unabhängigen Usern. Private/persönliche Meinungen auf einer Firmenseite zu publizieren und das in DIESER Form – da kann sich jeder Besucher gleich mal ein Bild von der Kompetenz von PromoMasters machen. ;-)

     

  12. Ohjeh ,

    schrieb am September 24, 2009 @ 22:24

    @F. Heinrichs: Nachdem was ich hier so lese, finde ich den Kommentar auch ziemlich dubios. Wieso schreibt hier ein „zufriedener“ Kunde und verballhornt die Fakten anderer Kommentatoren? Sorry, wer nicht ganz mit dem Klammerbeutel gepudert ist, weiss aus welcher Richtung ihr Kommentar initiert wurde…

    Welcher „zufriedene“ Anwender streift durchs Netz, um negative Erfahrungen anderer „zurechtzurücken“, nervige Nagsscreens zu verharmlosen, Softwarefehler auf Treiber zu schieben etc. ?

    Hm, ich finde meine Kaffeemaschine toll. Vielleicht sollte ich durchs Netz streifen und negative Rezensionen platt machen …

     

  13. PromoMasters ,

    schrieb am September 30, 2009 @ 22:19

    @ASCOMP A. Ströbel

    Sehr geehrter Herr Ströbel, zunächst einmal bin ich froh, dass die kritischen Kommentare zu diesem Thread nicht immer von „Unbekannten“ kommen sondern Ascomp nun als echte Person hier postet.

    Wie Sie meinem Blog entnehmen können, stehe ich auch als Eigentümer eines Unternehmens (das die obige Rechnung bezahlen musste) zu meiner Meinung. Es wäre gut, wenn Unternehmer oder auch Vorstandsvorsitzende öfters ein Rückgrat beweisen und zu ihrer Meinung, auch in der Öffentlichkeit stehen würden.

    Leider haben „Ascomp Fans“ aus diesem Blog-Eintrag erst die Never-Ending Story gemacht die er heute ist. Nur aus diesem Grund taucht er auch immer wieder bei den Google Resultaten auf.

    Welchen Rückschluss jemand aus diesem Blog Beitrag zum Thema „ASCOMP BackUp Maker“ auf meine Arbeit als Internet Marketing Profi zieht, weiss ich nicht. Ob dies meiner Reputation und Kompetenz-Bewertung in Sachen Suchmaschinen Optimierung und Eintrag schwächt, das wage ich zu bewzeifeln. Auch ;-)

     

  14. Robert ,

    schrieb am Juni 11, 2010 @ 03:24

    Hallo
    diese Kommunikation ist ein fantastisches Beispiel wie verkrampft und verbohrt alle Beteiligten auf Ihr Recht pochen und hoffen Sie könnten das Mißgeschick zu Lasten des anderen beseitigen. Habt Ihr vergessen, daß draussen die Sonne manchmal scheint und ein Menschenleben nach ca 70-80 Jahren endet. Nehmt es etwas gelassen und denkt mal an den anderen. Versetzt Euch in die Lage des anderen. Die Welt bricht nicht zusammen wenn man einmal nachgibt und versucht den anderen zu verstehen. Wenn es Euch mit einer solchen positiven Grundeinstellung allerdings nicht möglich ist Euren Arbeitsplatz zu sichern, kann ich es allerdings verstehen. Denn Essen und Trinken und Miete bezahlen müssen wir alle. Grüße Robert

     

  15. Wolfie16b ,

    schrieb am März 28, 2011 @ 23:38

    @ROBERT: ganz deiner Meinung. Der Blogeintrag schadet der Reputation von Ascomp Backupmaker – finde diesen Pranger hier unfair. Stell dir vor, Promomasters, jemand würde dies mit dir machen. Das würdest du auch nicht gern lesen. Mag schon sein, dass du mit deinen Kunden besser umgehst. Aber der GF von Ascomp ist bestimmt auch ein bisschen stolz – Programmierer sind bekanntlich nicht immer die einfachen Wesen. Ein Absturz muss aber noch lange nicht heissen, dass die Software schlecht ist da es tatsächlich nur schwerlich möglich ist, eine Software unter sämtlichen möglichen Systemkonfigurationen ausführbar zu machen – einfach zu vielseitig können die verschiedenen Treiber-, Software- und Hardware-Kombinationen sein. Andererseits ist es auch nicht wirklich nett von Ascomp Software, dass sie dir die Gebühr nicht zurückbezahlt hat. Aber des ist halt irgendwie auch so dieses Deutsche AGB-Getue, das ja viele Deutsche Firmen an den Tag legen. Meiner Meinung nach sollte aber eine Wandelung in so einem Fall möglich sein. Wäre es vielleicht möglich, die Sache gerichtlich zu klären? Ist es denn erlaubt, in der AGB zu schreiben, dass der Benutzer die Pflicht hat, die Software vorher zu testen? Ich glaube eher nicht…! Die sollen doch froh sein, dass es nicht jeder vorher ausprobiert. Denn kann mir vorstellen, dass viele Kunden bei denen es nicht funktioniert den Kopf in den Sand stecken und das Geld stillschweigend abschreiben. Also ein klarer Gewinn für ASCOMP. Vielleicht als Tipp zu Herzen nehmen.

     

 

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