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Pinterest – der neue Trend im Netz

Zeig mir was du sammelst, und ich sag dir wer du bist – denn Bilder erzählen mehr als tausend Worte. Die virtuelle Welt ist um einen Schauplatz reicher geworden: Die Foto-Sharing-Plattform Pinterest, spezialisiert auf das Sammeln und Teilen von Bilder-Kollektionen, verzeichnet explodierende Nutzerzahlen.

Was ist Pinterest?

Pinterest ist eine Wortschöpfung aus „pin“ (etwas anheften) und „interest“ (Interesse), welche das Grundprinzip des Netzwerkes erklärt. Registrierte Nutzer können einerseits eigene Inhalte (Pins) wie Fotos, Grafiken sowie Videos hochladen und an ihre virtuellen Pinnwände („Boards“) heften. Andererseits ist auch das „repinnen“ fremder Inhalte möglich. Nutzer können dabei Bilder anderer Pinterest-User sowie jeder beliebigen Website über den „Repin“-Button auf ihren eigenen Boards präsentieren. Jeder Pin kann auch “gelikt” werden. Zu „gelikten“ Bildern finden oftmals Konversationen (Word of Mouth) statt, welche diesen zu enormer Popularität verhelfen.

Mit den Pinterest Grundfunktionen „Pin“, „Repin“, „Like“ sowie „Comment“ zeigen Nutzer der ganzen Welt, wofür sie sich interessieren. Denn die Bilder sind auf der Foto-Sharing-Plattform für jeden Internetsurfer sichtbar – auch für nicht angemeldete User. Und: Dank einer Verknüpfung mit Facebook & Co erfahren Freunde und Bekannte von den neuesten Funden.

 

Jedem Pin sein Board!

Um die gesammelten Pins zu ordnen, können Boards zu unterschiedlichen Themen wie Autos, Wohnideen, Mode, Lifestyle, Reisen etc. angelegt werden. Die Inhalte werden dadurch kategorisiert – und besser wiedergefunden.

Gemäß dem Motto „Zusammen ist man stärker“, lassen sich Kontributoren in ein Pinterest Board hinzufügen. Damit ist eine Zusammenarbeit mit anderen registrierten Pinterest-Usern bezüglich dem Sammeln und Bereitstellen der Inhalte möglich. Innerhalb kürzester Zeit können so interessante Bilder und Videos zusammengetragen werden, welche den Followern einen echten Mehrwert bieten.

Das Follower-Prinzip

Wie Facebook und Twitter funktioniert Pinterest nach dem Follower-Prinzip: Nutzer können Pins von anderen Usern und/oder thematischen Boards folgen.

In der Pinterest Navigation ganz oben wählen Nutzer, ob sie Pins von Anderen, die sie followen, Kategorien (Everything), Videos, die beliebtesten Inhalte (Popular) oder Geschenkideen (Gifts) ansehen wollen.

Warum Pinterest?

Zum einen steigen die Nutzerzahlen rasant an: In den USA besuchten im Februar mit 17,8 Millionen um 52 Prozent mehr User die Plattform als im Jänner. In Deutschland waren es laut Comscore 268.000.
Zum anderen erhöht Pinterest die Reichweite und Sichtbarkeit. Die geposteten Bilder sind an die jeweilige URL der Website gekoppelt, welche mit jedem „Repin“ weitergeben wird. Deshalb gilt der Dienst auch als hervorragender Traffic-Lieferant. Laut einem Bericht von Shareaholic lockt Pinterest inzwischen mehr Surfer zu den verlinkten Websites als Twitter sowie Google+, YouTube und LinkedIn zusammen. Jeder “Repin” bei Pinterest sorgt für eine Multiplikation des Interesses. Je attraktiver ein Inhalt, desto mehr User heften ihn an ihre Pinnwand – das steigert den begehrten Traffic der jeweiligen Website.

Pinterest bietet für Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren sowie von den viralen Prozessen (Pin, Repin, Comment, Verknüpfung mit Facebook & Co) zu profitieren. Verkäufe werden dadurch erhöht. Mit der Resonanz auf gepinnte Inhalte lässt sich zudem kostengünstig Marktforschung betreiben. Weiters können Unternehmen neue Ideen und Inspirationen sammeln, Konversationen führen und sich als Experten positionieren.

Jetzt Pinterest Profil anlegen

Registieren auch Sie sich auf Pinterest – Gründe dafür gibt es zahlreiche!
Ein Profil ist schnell und einfach angelegt. Derzeit ist Pinterest nur auf Einladung zugänglich. Das bedeutet, dass Sie entweder bei Pinterest eine Einladung anfordern oder bei Ihren bereits registrierten Freunden um eine solche fragen müssen. Sobald die Einladung eingegangen ist, auf den Link klicken – die Pinterest Registrationsseite öffnet sich. Dort haben Sie die Möglichkeit, sich per Facebook-Connect oder Twitter-Account zu registrieren. Nachdem Sie ein Login entweder mit Facebook oder Twitter gewählt haben, bestätigen Sie die Pinterest Anwendung mit einem Klick.

Sehen Sie im folgenden Video, wie eine die Anmeldung auf Pinterest funktioniert:

„Pin it“ und „Follow me“ Button integrieren

Damit Ihre Kunden und Interessenten wissen, dass auch Sie auf Pinterest zu finden sind, sollten Sie auf Ihrer Website „Pin it“ und „Follow me“ Buttons integrieren. Damit ermutigen Sie Besucher, Ihre Produkte auf deren eigene Pinnwände zu heften – die Voraussetzung für eine weitere Verbreitung und virale Effekte.

 

Marketing Zusatz: ich denke vor allem, dass iPad Benutzer(innen) die ohnehin als zahlungskräftige Zielgruppe gelten diesen Dienst besonders gerne nutzen. Das iPad ist sark auf eine visuelle Nutzung ausgelegt wie zumeist auch Luxusartikel. Somit das richtige Medium um etwas „schönes“ zu verbreiten und das Begehren dafür zu wecken.

3 Comments bisher »

  1. precom Rainer ,

    schrieb am Mai 30, 2012 @ 12:00

    Die Frage ist, wie lange hält der Hype um Pinterest noch? Wird es irgendwann rechtliche Probleme (Urheberrecht) geben? Natürlich wird es momentan medial gepusht und „jeder muss einen Pinterest-Account anlegen“, aber wie nachhaltig ist das Portal wirklich?

     

  2. Michael Kohlfürst - PromoMasters ,

    schrieb am Juni 8, 2012 @ 20:20

    Manchmal zahlt es sich auch aus einen Hype zu nutzen wenn man dadurch täglich 300 Besucher mehr auf seinem Modeshop hat. Da muss man halt abwägen.

     

  3. Fragmal Michael ,

    schrieb am Juni 26, 2012 @ 14:39

    @Michael Kohlfürst: Genau meine Meinung. Und es gibt ja nicht nur 300 Besucher über Pinterest. Wenn man zusätzlich noch andere Hypes ausnützt, dann summiert sich das auch zusammen. Wer den Traffic nicht braucht…selber schuld ;-)

     

 

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