Mit Pressemitteilungen das Suchmaschinen-Ranking verbessern

Unternehmen, welche regelmäßig suchmaschinenoptimierte Pressemitteilungen in Online-Portalen veröffentlichen, verbessern langfristig ihre Platzierung in den Suchresultaten. Dies erhöht ihre Reichweite und bringt mehr Interessenten und potentielle Kunden auf die Website.

Die Suchmaschinen-PR gewinnt für PR-Verantwortliche sowie PR-Agenturen zunehmend an Bedeutung: Rund 90 Prozent der Internet-Nutzer verwenden Suchmaschinen wie Google, Yahoo und MSN/bing, um relevante Produkte oder Informationen im Internet zu finden. 87 Prozent durchsuchen dabei nur die erste Trefferseite. Umso wichtiger ist es für erfolgreiche Unternehmen, eine gute Platzierung in den Suchergebnissen zu erzielen.

Für eine gute Position sind vor allem zwei Kriterien ausschlaggebend: qualitative und relevante Inhalte zu bestimmten Suchbegriffen der Webseiten sowie Verlinkungen von anderen Webseiten auf die eigene (Backlinks).

Suchmaschinenoptimierte Pressemitteilungen, als Instrument der Online-PR, leisten einen wesentlichen Beitrag für ein nachhaltig gutes Ranking bei Google&Co, denn

  • sie enthalten viel qualitativen Text
  • sie verlinken auf die Unternehmenswebseite

Es sind jedoch einige Kriterien zu beachten, damit Pressemitteilungen von Online-Portalen veröffentlicht und von Suchmaschinen gut gefunden werden.

Relevante Keywords

Nur das, was gesucht wird, kann auch in Suchmaschinen gefunden werden. Deswegen ist es wichtig, die richtigen Suchbegriffe einzusetzen. Entscheidend ist, welche Begriffe die Zielgruppe bei ihrer Suche verwendet – nicht für welche Begriffe man gerne gefunden werden möchte. Dabei ist das Google Keyword-Tool hilfreich.

„Der Inhalt und die Formulierung der Meldung sind auf die Keywords abzustimmen. Der Leser des Artikels kommt dadurch sofort zum Unternehmen, welches das gesuchte Produkt oder die benötigte Dienstleistung bietet“, erklärt Werner Schmidt, Manager für Werbung und Marktkommunikation von www.emotioncontent.at.

Vermeiden Sie jedoch Pressemitteilungen mit Suchbegriffen zu überladen. Texte mit sinnlos aneinandergereihten Keywords werden von den meisten Presseportalen nicht veröffentlicht. Zudem beurteilen Suchmaschinen diese Manipulationsversuche für ein besseres Suchresultat als „Keyword Spamming“ – Abwertungen könnten eine Folge sein.

Schreiben Sie daher qualitative Texte und verwenden Sie Ihre Suchbegriffe nur in inhaltlich sinnvollen Zusammenhängen. Vor allem Titel und Teaser eignen sich für deren Platzierung.

Backlinks

Die meisten Presseportale erlauben höchstens 1-3 Links auf die Unternehmenswebseite, einige sogar nur einen Link in den Kontaktinformationen. Pressemitteilungen, welche zahlreiche Links zur eigenen Webseite enthalten, werden als sogenanntes „Backlink-Spamming“ abgelehnt.

Relevante Inhalte statt Werbung

Bieten Sie Ihren Lesern relevante Informationen und Neuheiten. Presseportale veröffentlichen in der Regel keine Pressemitteilungen mit werblichen Inhalten. Zudem bieten diese den Lesern keinen Anreiz. Verwenden Sie eine klare Sprache, schreiben Sie sachlich und vermeiden Sie Doppeldeutigkeiten, Wortspiele oder Anspielungen.

Werner Schmidt von www.emotioncontent.at über die Kriterien zur Veröffentlichung in Presseportalen: „Die Verpackung der Meldung selbst, als echte Neuigkeit oder als nützliche Information für den Leser ist schon die beste Basis. Pure Werbesprache und Superlative sind auf jeden Fall zu vermeiden.“

Der richtige Aufbau

Eine Pressemitteilung ist kurz – sie sollte eine Länge von 1-2 DIN A4 Seiten nicht überschreiten – prägnant und aktuell. Zudem folgen Online-Pressemitteilungen den gleichen Formkriterien einer klassischen Pressemitteilung:

Der Titel (Headline)

Die Headline sollte spannend und aussagekräftig sein, um die Aufmerksamkeit der Leser auf sich zu ziehen, und wichtige Keywords enthalten. Verwenden Sie für die optimale Darstellung der Headline in den Suchmaschinen maximal 63 Zeichen.

Der erste Absatz (Teaser)

Der Teaser fasst die wesentlichen Informationen der Pressemitteilung in 2-3 Sätzen zusammen und beantwortet die Fragen: Wer – Was – Wann – Wo – Warum
Dabei sollte das Wesentliche mit 153 Zeichen untergebracht werden, da alle weiteren von den Suchmaschinen abgeschnitten werden.

Der Teaser entscheidet, ob die Pressemitteilung weitergelesen wird oder nicht. Machen Sie daher mit einem Aufhänger Ihre Leser neugierig auf die vollständige Meldung und bringen Sie Ihre wichtigsten Keywords unter.

Der Pressetext (Body)

Dem Teaser folgt der eigentliche Pressetext. Dieser enthält Ihre nach Wichtigkeit gegliederte Nachricht in 3-5 Absätzen. Das Wichtigste kommt zuerst, das weniger Wichtige zuletzt. Kommen Sie gleich zum Punkt und vermeiden Sie lange Einleitungen. Schreiben Sie kurze Sätze und Zwischenüberschriften für Ihre jeweiligen Absätze, um die Lesbarkeit zu erhöhen.

Wichtige Bestandteile einer Pressemitteilung sind Zitate. Um diese besonders hervorzuheben und damit auf den Text aufmerksam zu machen, verwenden viele Online-Publikationen Zitatboxen. Verwenden Sie 1-3 aussagekräftige Zitate, setzen Sie diese vollständig in Anführungszeichen und nennen Sie erst im Anschluss daran deren Autor.

Da Suchmaschinen alles, was zwischen zwei Anführungszeichen steht, als Zitat erkennen, sollten Sie auf einzelne Worte oder halbe Sätze in Anführungszeichen verzichten. Bildet der Zitatfinder der Suchmaschine nämlich nur den ersten Teil eines Zitats ab, trägt dieser nur wenig zum Inhalt der Mitteilung bei.

Der Abschluss (Footer oder Boilerplate)

Führen Sie am Ende jeder Pressemitteilung den Ansprechpartner sowie die vollständigen Kontaktdaten wie Anschrift, Telefon, Fax, E-Mail und URL an. Platzieren Sie am Ende auch einen kurzen Absatz mit allgemeinen Unternehmensinformationen. Dieser bietet erneut eine gute Möglichkeit, wichtige Keywords unterzubringen.