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Google Web-History – eine Hand wäscht die andere

Liest man sich die Leistungsbeschreibung des neuen Google Web-History Dienstes durch, könnte man das Gefühl gewinnen, dass die Suchmaschine Anwendungen nur entwickelt um diese Welt für User ein Stück besser zu machen. Doch vermute ich noch etwas anderes hinter dem neuen Dienst.

 

Auf der einen Seite ist Google in die Kritik gekommen zu viele Daten über Ihre Benutzer und deren Surfverhalten zu lange zu speichern. Auf der anderen Seite möchte man die Qualität von Suchresultaten und der angebotenen Werbung erhöhen. Web-History bietet Google meiner Meinung nach die Möglichkeit mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

 

Googles Web-History bietet an, die von Ihnen besuchten Seiten wieder zu finden da diese beim surfen mitprotokoliert werden. Deren Inhalte sind bei Google hinterlegt und ermöglichen so deren späteres finden auch über Bilder, Videos und Nachrichtenbeiträge. Suchresultate können personalisiert werden und Google stellt sich auf das dauerhafte Suchverhalten ein. Weiters werden auch Trends Ihrer Aktivitäten mitprotokolliert und Sie können sehen, welche Seiten Sie am öftesten zu welchen Zeiten besuchen.

 

Resume: An sich gab es dieses Daten sammeln schon immer über die Google Toolbar. Neu ist, dass man seine History nun auch selbst verwenden kann. Die Sammlung dieser Daten bietet Google die Möglichkeit in Zukunft das Ranking einer Seite mehr von den Benutzern und deren Aktivitäten bewerten zu lassen als durch die leichter beeinflussbare Linkpopularität und PageRank. Weiters werden relevantere Marketing Informationen für die Neuerwerbungen von Googles Werbenetzwerken sowie dem bereits bekannten AdWords erreicht.

Gepostet von Michael Kohlfürst - PromoMasters in Google.

3. August 2007

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RSS Newsfeed – Content Klau und gesperrte Linkpopularität

Sie stellen Informationen mittels eines Newsfeed im RSS Format zur Verfügung? Dann sollten Sie mal Suchmaschinen durchforsten und genau nachsehen wer diese verwendet.

 

Neu ist, dass Mitbewerber Ihre Newsfeed Inhalte zum Füllen derer Doorway Seiten verwenden um Suchmaschinen Positionen zu verbessern und dabei werden Ihre Links als nicht relevant gesperrt. Weiters zeigt er vielleicht sogar noch Ihre Mitbewerber durch (Google AdSense) Werbeeinschaltungen an.

 

Kontrolieren können Sie dies indem Sie im Quelltext nach dem Eintrag oder direkt bei Ihren Links nach rel=nofollow fündig werden. Für Firefox Benutzer gibt es von Quirk eine Toolbar die man so einstellen kann, dass so gesperrte Links auffällig markiert werden.

 

Dann können Sie den Betreiber anschreiben und ihn ersuchen das in Ordnung zu bringen oder Sie untersagen die Verwendung Ihrer Inhalte. Falls das nicht hilft können Sie noch Ihren Server für die IP des Content Klauer sperren oder Ihren Rechtsanwalt wegen gleich mehrerer Verstöße in Bewegung setzen.

Gepostet von Michael Kohlfürst - PromoMasters in Allgemein.

24. November 2006

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