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Facebook Social Plugins und der Datenschutz

Nach Abschluss der Diskussionen zwischen Google Analytics und den Datenschutzbehörden (Artikel) gerät nun das nächste Unternehmen zunehmend unter Beschuss: Das soziale Netzwerk Facebook.

Hintergrund der Facebook Datenschutz Debatte

Unternehmen, die Facebook Social Plugins, wie den „Gefällt mir“- Button, auf ihrer Website integriert haben, senden Nutzerdaten der Website Besucher (vor allem die IP-Adressen) an Facebook in den USA. Auch werden die IP-Adressen von Besuchern ohne Facebook-Konten erfasst. Mithilfe der aufgezeichneten Daten kann Facebook Nutzerprofile erstellen auf deren Basis jedem Mitglied personalisierte Werbung angezeigt werden kann.

Der Knackpunkt dabei ist, dass IP-Adressen bei deutschen Datenschutzbehörden als personenbezogen gelten und daher laut Telemediengesetz (TMG) ohne Einverständnis der Nutzer nicht erfasst und ausgewertet werden dürfen.

Facebook. Datenschutz ist nicht ganz unberechtigt. Aber es stellt sich die Frage, warum noch niemand über andere Funktionen wettert, welche (teilweise schon vor Facebook) ebenfalls Benutzerdaten abspeichern. Um nur einige Beispiele zu nennen: Google Toolbar, Adserver die Werbebanner ausliefern, Google+ und viele mehr.

Statement Michael Kohlfürst – Online Marketing Experte

„Auch ich bin für Datenschutz – jedoch für eine auch in der Praxis verwertbare Form.“

Meiner fachlichen Meinung nach, ist die derzeitige Vorgehensweise der „Datenschützer“ nicht praktikabel. Es bestehen zu viele Verknüpfungen zwischen den Anwendungen, um diese vollständig zu unterbinden bzw. zu kontrollieren und dennoch ein gut funktionierendes Online-Erlebnis zu bieten.

Ähnliche Diskussionen gab es beim Thema Cookies bereits in der Vergangenheit. Programmierer nahmen dann den Umweg in Form von Flash-Cookies, die in der Art nicht mehr nachvollziehbar waren. Dadurch hatten die „Datenschützer“ denjenigen die Informationsgrundlage entzogen, die fair gearbeitet hatten und diejenigen „gefördert“, die wussten wie Sie auch diese Gesetzeslage ungehindert umgehen können. Zum heutigen Tag ist die Cookie Diskussion sowohl bei Benutzern als auch den Medien wieder verebbt.“

 

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