Was sind Faktoren für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung? Eine Frage mit der wir uns bei PromoMasters jeden Tag beschäftigen. Für unsere Leser teilen wir jedes Jahr einen Blog Beitrag in dem wir unser Wissen, Learnings und Tipps veröffentlichen. So haben Sie gleich eine Checkliste für Ihre Online-Planung 2019 in der Hand.

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Schnellnavigation – SEO Trends 2019

  1. User Experience
  2. Mobile Websites
  3. Local SEO
  4. Quality Signals
  5. Links
  6. Website-Technik
  7. Strukturierte Daten
  8. Google Alternativen
  9. Sprachsuche
  10. Virtual Reality
  11. Statistik
  12. Künstliche Intelligenz

 

  • Update 15.03.2019 – Google bestätigt, daß am 12. März das March 2019 Core Update (früher Florida 2) begonnen hat. Das SEO Update wird nach einigen Tagen abgeschlossen sein (sofern es kein Rollaback gibt). Bereits seit dem 13.03.2019 gabe es starke Schwankungen in den Suchmaschinen Suchresultaten einiger Seiten.
  • Sistrix: Vermutlich hängt das damit zusammen, dass Google weniger auf klassische, von Menschen eingegebene Ranking-Algorithmen setzt, sondern zunehmend selbstlernende, von Maschinen erstellte Algorithmen einsetzt. Siehe auch Punkt 1 im Blog User Experience.
  • Unsere Feststellung ist, dass die Google Resultate zwischen Mobile und Desktop weiter auseinander driften (unabhängig von noch fehlenden Datenbank Updates). Wir haben nun also einen echten Mobile Index und die Auswertung von Mobile SEO und Desktop SEO macht nun für alle Websites Sinn. März 2019 Core Update (Michael Kohlfürst)

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SEO: es bleibt alles gleich!

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Letztendlich hat sich in den letzten 20 Jahren nichts verändert. SEO wurde nur intelligenter, schneller, mobiler und schöner. Die Basis ist und bleibt unverändert – und das werden SEO Experten bestätigen.

Ein Trend der uns am stärksten aufgefallen ist, dass die Optimierung von Websites im Fokus der Agenturen steht. War in der Vergangenheit bei SEO Konferenzen im deutschsprachigen Raum das Thema Manipulation der Kern der Suchmaschinenoptimierung, ist es nun die Verbesserung der Technik und Benutzererfahrung.

In den USA wurde dieser Trend schon 2014 sehr deutlich. Auf der SMX West in San Jose gab es nur sehr wenige Diskussionen zum Thema künstlicher Linkaufbau, maschineller Content etc.

Der Trend war eindeutig: arbeite für Kunden die gut für deren Kunden arbeiten (Bewertungen). Verbessere die Erfahrung der Benutzer mit einem Unternehmen, Website und Social Media.

2019 ist nun auch die deutschsprachige Szene angekommen. Konferenzen wie SEOcampixx, SMX oder SEOkomm (*a) kommen nun ohne Themen aus die gegen die Google Webmaster Richtlinien verstoßen.

Betrachten wir nun die einzelnen 12 Punkte. Bei Fragen stehen wir für eine Auskunft oder Ergänzung gerne zur Verfügung. Auch für die Umsetzung sind 15 Suchmaschinen Spezialisten von PromoMasters Online Marketing gerne Ihr Partner.

 

PromoMasters gehört auch 2019 zu den Top 100 SEO Agenturen im deutschsprachigen raum

 

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1. UX – User Experience und Suchmaschinen Ranking

Die Benutzererfahrung, User Experience hat Einfluss auf das Ranking, die Platzierung bei Suchmaschinen. Zwar nicht als originärer Ranking Faktor, aber durch den Machine Learning-Ansatz zumindest “über Bande” schreibt Sistrix in seinem Blog (A). Dem stimmen wir von PromoMasters voll und ganz zu.

Ein Kreislauf aus sehr vielen Faktoren. Die Zufriedenheit von Website Besuchern ist langfristig einer der sehr wichtigen. Die Top 10 der Suchmaschinen wie Google, Bing, Yandex und Baidu können immer besser die Interaktion der Nutzer mit Websites analysieren.

Es ist sichtbar ob echte Nutzer auf eine Website kommen, ob diese Inhalte verwenden und damit interagieren (hoffentlich auch das Ende der Metrik Absprungrate) und zum Erfolg kommen. Bedeutung für Maschinen haben Links in 2019 dann, wenn interne und externe Links von Benutzern auch verwendet werden.

Es ist auch darauf zu achten, dass Inhalte stets aktualisiert werden. Der Benchmark ist der Wettbewerb. Aktuelle Inhalte sind bei Besuchern und Suchmaschinen beliebter.

Meta Tags wird inzwischen genau soviel Aufmerksamkeit gewidmet wie Anzeigentexten von bezahlter Werbung wie Google Ads. Bereits am Anfang der Customer Journey muss die Benutzererfahrung zwischen Meta Tags und Zielseite optimiert werden.

Besonders viel Aufmerksamkeit sollte nun in Bezug auf Usability den Benutzern von Mobile Devices gewidmet werden.
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2. Think Mobile: Mobilfreundlichkeit für Benutzer und Suchmaschinenoptimierung

Zugegeben: Mobile ist nicht mehr neu. Aber bei Anteilen von 81,9% (Nutzung von mobilem Internet über Smartphones in der österreichischen Bevölkerung lt. Statistik Austria) kann es sich nun niemand mehr leisten, auf mobile SEO zu verzichten.

 

Responsive Website von www.biohotel-daberer.at welche auf PC, Tablet und Smartphone ideal dargestellt wird.

 

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Vor allem die Bereiche Usability (1.) und Ladegeschwindigkeit spielen bei der mobilen Nutzung eine große Rolle. Die Gestaltung einer Website im Responsive Design gewährleistet, dass eine Seite auf Smartphones und Tablets gut lesbar und bedienbar ist. Mit einer mobilfreundlichen Website ersparen Sie Nutzern ein frustrierendes Erlebnis.

Google hat schon 2018 den Mobile Index zum First Index erklärt. Somit ist eine für Mobilgeräte taugliche Seite für die Suchmaschinenoptimierung ein absolutes Muss. In der Google Search Console wird angezeigt, dass die mobile Version einer Website indexiert wird. Das Ranking einer Website wird nun also durch die mobile Website bestimmt.

NEU sind Aussagen durch John Müller von Google, dass Inhalte die sich in Tabs und Akkordeons befinden (verstecken) ebenfalls voll gewertet werden, sofern diese relevant sind. Das ist eine der größten Änderungen für 2019 wie Google Inhalte betrachtet. Inhalte die erst beim Ausklappen nach einem Klick erscheinen, sind ebenfalls Ranking relevant.

AMP läuft, hat aber keine überragende Entwicklung hingelegt. Ein neuer Hype könnten die Progressive Web Apps werden. Diese kombinieren Websites und Apps und sind auch in den Play Stores von Google und Apple iOS auffindbar.

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Tipp unserer SEOs

Entwickeln Sie Ihre Website als Mobile Website und ergänzen diese durch die Desktop Variante. Testen Sie Ihre Inhalte und Seiten selbst auf Handy, Tablet & Co. So erkennen Sie, wo die Problemstellen liegen und die Benutzerfreundlichkeit weiter verbessert werden kann. Versuchen Sie doch mal das Mobile Website Test Tool von Google.

Responsive Website von www.biohotel-daberer.at welche auf PC, Tablet und Smartphone ideal dargestellt wird. Neue Version folgt in 05 2019.

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3. Local SEO: Standortbezogene Auffindbarkeit

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Lokales Marketing und Local SEO steigert die Regionale Bekanntheit

 

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Für den Einzelhandel, lokale Dienstleister, Hotellerie und Gastronomie ist die Suche mit Ortsbezug besonders relevant. Doch wie erhöht man die Auffindbarkeit eines Standorts im Internet?

Der wichtigste Eintrag für lokale Geschäfte ist Google My Business. Dieser kostenlose Service ermöglicht es Unternehmen, sich direkt bei Google einzutragen.  Informationen wie Adresse, Öffnungszeiten oder Angebot können selbst verwaltet werden und eine Mini Website mit eigener Domain erstellt werden.

Dadurch haben Unternehmen besonders großen Einfluss darauf, wie sie von Google in den Lokalen Suchergebnissen und auf Google Maps dargestellt werden. Eine Verifizierung des Eintrags gewährleistet, dass ein Unternehmen tatsächlich an der angegebenen Adresse zu finden ist. und das ist ein wichtiges Signal für Google und höhere Sicherheit für Nutzer.

Wichtig ist hierfür die NAP-Konsistenz (Name, Address, Phone): Kontrollieren Sie regelmäßig, ob Ihr Unternehmen überall mit denselben, richtigen Daten eingetragen ist.

Unsere SEO Tipps für lokale Unternehmen

  • Business-Eintrag anlegen und verifizieren
    • Google
    • Bing
    • Yelp!
    • … Yandex, Baidu … je nach Markt
  • Aktuelle, vollständige Daten hinterlegen
  • Einordnung in die richtige Kategorie
  • Einträge mit Bildern ergänzen
  • Einträge mit aktuellen Beiträgen und Events bestücken
  • Bewertungen sammeln und Rezensionen beantworten

Eine zusätzliche Chance für lokale Geschäfte sind Branchenbuch-Einträge mit Orts- und/oder Produktbezug. wie Herold in Österreich oder 11880 in Deutschland. Im Idealfall dominiert ein Unternehmen durch diese Art der Suchmaschinenoptimierung die erste Suchergebnisseite.

Neben der offiziellen Unternehmenswebsite werden die Firmeneinträge von unterschiedlichen Branchenbüchern angezeigt. Auch eine Integration von Google Maps direkt auf der Unternehmenswebsite ist für lokale Unternehmen dabei absolut sinnvoll. Dass die Adressdaten (im Footer und im Impressum) auf dem neusten Stand sind, sollte selbstverständlich sein.

Denken Sie außerdem über strukturierte Daten (siehe Punkt 7) nach – eine weitere Möglichkeit, Ihren Unternehmensstandort anzugeben um von Digitalen Assistenten, der Sprachsuche wie Siri, Alexa & Co berücksichtigt zu werden.

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4. Quality Signals (statt Social Signals?)

Treffender als Social Signals ist der Begriff Quality Signals. Darunter lassen sich alle Nutzerhandlungen zusammenfassen, die signalisieren, dass ein Angebot relevant ist. Als Signale wirken vor allem Bewertungen und das Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken.

Bewertungen

Eine Bewertung (positiv oder negativ) ist ein starkes Signal dafür, dass ein Angebot tatsächlich in Anspruch genommen wird. Google integriert auch Bewertungen von fremden Plattformen wie Facebook, Herold oder Docfinder.

 

Bewertungen aus dem Web wie jene von Herold.at auf Google My Business Einträgen.

 

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Sharing: Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken. Geteilt werden nur die besten Inhalte. Und auch die besten Inhalte werden nur geteilt, wenn dies problemlos möglich ist. Ein Share ist deshalb ein klares Signal an Suchmaschinen, dass dieser Inhalt etwas besonderes ist und es dem Leser wichtig ist, dass auch andere Internet Nutzer diesen Inhalt erreichen.

Für uns folgt daraus: Wer teilenswerte Inhalte erstellt und das Teilen und Bewerten so einfach wie möglich macht, kann sich über zahlreiche Quality Signals freuen!

Tipp: Mit Open Graph Meta Tags bestimmen Sie selbst, wie Ihre Inhalte beim Teilen auf facebook, Twitter, XING und LinkedIn aussehen. Ihre Klickraten (CTR) werden dabei vergleichbar den Suchresultaten sowie Abfragen bei Digitalen Assistenten weiter verstärkt.

Das nachfolgende Beispiel zeigt, die Open Graph Meta Tags von PromoMasters sind unterschiedlich zu jenen für Google.

 

Open Graph Meta Tags von PromoMasters - diese erscheinen beim teilen auf Facebook, Xing und LinkedIn

 

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Markenpflege

Auch Unternehmens-Profile in sozialen Netzwerken werden bei der Suchabfrage nach einem Unternehmen angezeigt – eine gute Möglichkeit, die erste Suchergebnisseite zu dominieren und bieten Benutzern unterschiedliche Plattformen für das Informations- oder Interaktionsbedürfnis. Am Beispiel Coca-Cola sind das unter anderem Facebook, Twitter, YouTube und Karriere.at.

 

Suchresultat bei Google auf der Suche nach Coca-Cola.

 

Weitere Netzwerke und Plattformen, die bevorzugt in den Suchergebnissen in Österreich präsentiert werden sind:

  • LinkedIn
  • Kununu
  • Herold
  • Xing
  • Pinterest
  • Slideshare

Zu bedenken ist außerdem, dass soziale Netzwerke ebenfalls als Suchmaschine fungieren. Sauber angelegte, verifizierte Unternehmensprofile sind deshalb ein absolutes Muss, damit Nutzer schnell das richtige Angebot identifizieren können. Und als Traffic-Bringer sind Facebook & Co natürlich ein unverzichtbarer Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung Strategie.

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Ja, Links sind immer noch ein SEO-Faktor (von vielen). Dabei geht es nicht mehr um möglichst viele, sondern möglichst hochwertige Links von thematisch relevanten Seiten.

 

Linkstruktur - verlinkte Seiten

 

Besonders wertig sind dabei Backlinks, über die tatsächlich Besucher auf die Seite gelangen (1.) – die also für echten Traffic sorgen. Der Königsweg ist es, verlinkenswerte Inhalte zu schaffen – einzigartig, informativ, unterhaltsam. Wer jedoch nicht die nötigen Ressourcen für professionelle Content-Erstellung einsetzen kann oder will, greift auf alternative Linkquellen zurück.

Für ein Hotel in Zell am See fällt beispielsweise ein Backlink der Website der Tourismusregion Zell am See / Kaprun in die Kategorie „wertvoll“ – hier sind örtliche und thematische Relevanz eindeutig gegeben.

Eine weitere Möglichkeit, Links zu generieren sind hochwertige Branchenbucheinträge (Achten Sie unbedingt auf NAP-Konsistenz wie in 3.  angegeben!). Recherche und Eintragung nehmen zwar Zeit in Anspruch, mit Themen- und/oder Örtlich relevanten Einträgen punkten Sie jedoch bei Suchmaschinen UND Nutzern.

Eine weitere Quelle für hochwertige Links sind Ihre Firmennetzwerke: Lassen Sie sich von Kunden und Partnern verlinken und revanchieren Sie sich ebenfalls mit einem Link (beispielsweise im Bereich Referenzen).
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Interne Linkstruktur

Nicht nur eingehende Links sondern auch die interne Linkstruktur auf der eigenen Website sind ein wichtiger Suchmaschinenoptimierung Faktor. Achten Sie auf relevante Links und dass Verlinkungen mit der gleichen Bezeichnung nicht auf verschiedene Seiten führen. Negatives Beispiel: auf der Startseite eines Hotels ist ein Link zu Skiurlaub. Auf der Seite Skiurlaub ist ein Link mit dem Wort Skiurlaub welcher auf die Startseite zeigt.
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Links zu externen Quellen

Auch Links zu externen Quellen bis hin zu Ihrem Wettbewerb sind zu verwenden. Dies zeigt Suchmaschinen vergleichbar einer Wissenschaftlichen Arbeit, dass Sie sich so gut auskennen und als Fachmann auch wertvolle Quellen für Ihre Besucher kennen und nennen. Dieser Link Tipp stammt von Christoph C. Cemper von LinkResearchTools im November 2017 und hat nach wie vor Aktualität. (*3)

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6. Website-Technik und SEO Ranking

Aus unserer Sicht die Basis für Suchmaschinenoptimierung! Stimmt die Technik nicht, werden anderen Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Die Website-Technik spielt für ein gutes SEO Ranking eine zentrale Rolle. Veraltete Technik sorgt nicht nur für ein negatives Nutzererlebnis, sondern lässt vermuten, dass die Inhalte ebenso wenig aktuell sind – Relevanz sieht anders aus.

Deshalb gilt es, technische Aspekte wie Seitengeschwindigkeit, Servertechnik und Seitenstruktur immer im Auge zu behalten. Die wichtigsten Kriterien für eine technisch gut aufgestellte Website und deren Suchmaschinenoptimierung sind:

  • Ordentliche, benutzerfreundliche Seitenstruktur
  • Fehlerfreie Indexierbarkeit
  • Korrektes Domainrouting
  • Schnelle Ladegeschwindigkeit
  • Mobilfreundlichkeit und problemlose Darstellung in unterschiedlichen Browsern auf unterschiedlichen Geräten

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SSL / HTTPS

Ein weiterer Aspekt sind SSL-Zertifikate. Dadurch signalisieren Sie Sicherheit – vor allem für Online Shops und Websites mit Dateneingabe ein Qualitätsmerkmal. Inzwischen warnen Browser wie Chrome und Firefox die Benutzer, wenn ein Eingabefeld auf einer Seite ohne Verschlüsselung eingegeben werden kann.

 

HTTPS für SSL Verschlüsselung

 

Websites die SSL verwenden, erkennen Sie daran, dass die Adresse mit https:// beginnt. Google hat ein kostenloses Zertifikat namens Let’s Encrypt ins Leben gerufen welches immer mehr Webhoster für eine einmalige Gebühr von ca. 30 Euro anbieten. Let’s Encrypt wird von Google (Ranking) vollwertig akzeptiert. Mehr dazu im HTTPS / SSL Beitrag falls Sie erst auf HTTPS oder ein kostenloses Zertifikat umstellen.
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Tools zur Suchmaschinenoptimierung

Hierfür gibt es verschiedene SEO Tools zum Testen die in der Basis Version oftmals kostenfrei sind (Reihenfolge ohne Bedeutung):

  1. Google Search Console (in der neuen Version seit Ende 2018)
  2. XOVI
  3. RYTE
  4. Sistrix
  5. seobility
  6. Searchmetrics
  7. Screaming Frog

Einen spannenden Vorstoß machte RYTE mit BOTLOGS. Einem Tool das den Traffic von Bots in Echtzeit auswertet. Das sind zum Beispiel Baidu, Bing, Googlebot Desktop, Googlebot Mobile und Yandex bei PromoMasters.

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7. Strukturierte Daten & Rich Snippets erhöhen die SEO Auffindbarkeit

Attraktive Suchergebnisse führen zu besseren Klickraten. Mit Meta Tags aber auch Zusatzinformationen wie Bewertungen, Produktdetails, Veranstaltungen, Jobs, Immobilien oder Adressdaten angereicherte Suchergebnisse nehmen nicht nur mehr Raum ein, sondern liefern dem Suchmaschinen Benutzer gute Klick-Argumente.

Diese Mikrodaten werden gemäß schema.org hinterlegt und von Suchmaschinen eingelesen. Ein weiterer Vorteil: Strukturierte Daten verdeutlichen Google und Co gegenüber, wofür die Website steht und in welchen Gebieten das Angebot relevant ist.

Mit strukturierten Daten helfen Sie Suchmaschinen (Maschinen) dabei, Ihr Angebot zu verstehen. Indem Sie beispielsweise Mikrodaten für Veranstaltungen hinterlegen, Newsbeiträge als solche kennzeichnen, Produkte näher beschreiben oder Adressdaten hervorheben zeigen Sie, in welche Kategorie Ihre Website eingeordnet werden soll oder welche Jobs bei Ihnen verfügbar sind. Die Kategorien sind bereits vordefiniert.

Hinterlegt werden beispielsweise: (weitere infos auf schema.org oder bei Google Structured Data for Search)

  • Bewertungen (Sterne)
  • Personendaten (z.B. aus Xing)
  • Produktdetails (Preis, Verfügbarkeit…)
  • Adressdaten
  • Events
  • Immobilien
  • Jobs (HOT!!)

Ein Beispiel für Maschinenlesbare Daten in den Google SERPS

 

Maschinenlesbare Daten - das Resultat bei einem Event

 

Mit strukturierten Daten erleichtern Sie außerdem Digitalen Assistenten wie Google Assistant oder Amazon Echo Alexa das Beantworten einfacher Fragen wie „Wann beginnt Veranstaltung XY?“ oder „Wo befindet sich Ort XY?“ und „Was bedeuted das Wort XY“ und tausende andere.

Tipp: Testen Sie mit diesem Google-Tool, ob Sie die Daten richtig hinterlegt haben.

Semantische SEO Informationen

Software Tipp: WordLift integriert Semantischen Content in Ihre Website. Es gibt Plugins für WordPress und TYPO3 usw. Dies macht Maschinen verständlich, was Sie mit Sound of Music oder Stille Nacht meinen.

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Knowledge Graph des Salzburger Landes

Knowledge Graph des Salzburger Landes

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Video: Knowledge Graph der Salzburger Land Tourismus.

Die Nutzung von Semantischen Informationen kann insbesondere First Mover belohnen. Langfristig werden diese Technologien fixer Bestandteil von CMS wie WordPress, TYPO3 oder Shop Lösungen.

Der Knowledge Graph ist speziell dann empfohlen, wenn Sie alle anderen Vorschläge zur Suchmaschinenoptimierung schon umgesetzt haben.

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8. Google-Alternativen und Vertikale Suche in der Suchmaschinenoptimierung

Obwohl Google ganz klar den Suchmaschinenmarkt dominiert, gibt es noch etliche weitere Suchmaschinen. Neben direkten Konkurrenten wie Bing, Yandex und Baidu werden auch YouTube und Facebook für die Suche nach Informationen, Produkten und Dienstleistungen genutzt. Zusätzlich sollten Sie sich mit dem Thema vertikale Suche beschäftigen und je nach Branche weitere Optimierungsfelder erschließen.

Vertikale Suche bezeichnet die Suche innerhalb eines bestimmten Themenfeldes (beispielsweise Produkte – Amazon und Rakuten, Bilder – Google Bildersuche, Hotels – Booking.com, Apps – jeweilige Appstores (Google Play, Apple App Store, Amazon App Store), usw.…). Die Auffindbarkeit Ihres Angebots können Sie auch hier verbessern! Pauschal gilt: Umso mehr Informationen Sie hinterlegen, desto besser werden Sie gefunden.

Tipp: Behalten Sie – je nach Angebot – diese Suchmaschinen im Auge!

  • Google
  • YouTube
  • Facebook
  • Yandex
  • Baidu
  • Amazon
  • LinkedIn
  • Twitter
  • Bing
  • Suchfelder auf Websites

Information darüber warum wir Ihnen empfehlen diese Suchmaschinen in Zukunft genau zu beobachten.

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9. Digitale Assistenten & Sprachsuche

Sie heißen Alexa (amazon), Google Assistant oder Siri, Cortana und Bixby. Ihre Aufgabe: Als digitaler Assistent unseren Alltag vereinfachen. Und wie es sich für einen guten Assistenten gehört, personalisieren diese die Suchergebnisse und schneiden diese so gut wie möglich auf die Nutzerbedürfnisse zu.

Die digitalen Assistenten reagieren auf Sprachbefehle und verstehen auch Suchanfragen in ganzen Sätzen (Conversational Search).

Ein Beispiel für Conversational Search: Die digitalen Assistenten reagieren auf Sprachbefehle und verstehen auch Suchanfragen in ganzen Sätzen. Conversational Search bei Google nach „Wo leben Pinguine“.

 

Die digitalen Assistenten reagieren auf Sprachbefehle und verstehen auch Suchanfragen in ganzen Sätzen. Conversational Search bei Google Pinguine.

 

Doch welche Konsequenzen hat Voice Search für Suchmaschinenoptimierung? Drei Entwicklungen sind unserer Ansicht nach wahrscheinlich:
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9.1 Nutzung strukturierter Daten

Strukturierte Daten liefern Antworten auf kurze Fragen – ideal für Suchanfragen, die auf eine ganz bestimmte Information abzielen.
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9.2 Nutzung von FAQ

Mit FAQ (Frequently Asked Questions) nehmen Sie den Assistenten die Arbeit ab: Indem Sie Fragen in ganzen Sätzen aufgreifen und beantworten, reagieren Sie direkt auf Conversational Search-Anfragen.

Formulierungen, die mit W-Fragen (Wer? Wo? Wann? Wie?) beginnen, treffen ausformulierte Suchanfragen besonders genau.
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9.3 Ortsbasierte Fragen

Fragen nach Orten und Adressen sind in der Sprachsuche besonders wichtig. Vor allem unterwegs, beispielsweise im Auto, ist die Voice Search einfach praktisch. Das Interesse der Suchenden wird sich in vielen Fällen auf lokale Angebote richten: „Zeige mir Lokale für Brunch in Salzburg“.

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Suchanfragen in der Google Search Console, mit denen Ihre Seite gefunden wird. Möglicherweise sind hier bereits Suchanfragen in Satzform zu finden!

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10. Trend: Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR)

Digitale Erlebnisse, so nah an der Realität wie nie zuvor: Das versprechen Virtual Reality Angebote. Mit einer VR-Brille sehen Nutzer beispielsweise 360°-Videos oder spielen Virtual Reality-Games. Auf dem Markt tummeln sich bereits zahlreiche Anbieter. Die bekanntesten Modelle sind aktuell wohl Oculus Rift, Samsung Gear, Playstation VR und HTC Vive – und nach Weihnachten ist garantiert der eine oder andere Haushalt um eine VR-Brille reicher.

Obwohl der Trend Virtual Reality und Augmented Reality (Erweiterte Realität) wohl noch eine Weile brauchen wird, um in unserem Alltag anzukommen, behalten wir die Entwicklung im Auge.

Tipp: Auf YouTube ist bereits eine ganze Sammlung von VR-Videos zu finden: YouTube Virtuelle Realität Sammlung

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11. Statistik & Analyse gehören auch zu Suchmaschinenoptimierung

 


Google Analytics in der Suchmaschinenoptimierung

 

Eine Webpräsenz dient in den meisten Fällen dem Zweck, Interessenten, Käufer und Gäste anzusprechen und für das Angebot zu begeistern. Das oberste Ziel sind Conversions, also konkrete Handlungen des Seitenbesuchers, die Ihren Zielen zu Gute kommen.

Das kann ein Kauf oder ein Download sein, oder auch eine Newsletter-Anmeldung, Anfrage usw. Welche Handlung für Sie eine Conversion darstellt, definieren Sie selbst. Ob Online Marketing und SEO Erfolg zeigen, sehen Sie unter anderem in Ihren Webstatistiken wie Google Analytics.
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Eine grundlegende Frage ist

Welche Keywords sind für Ihr Angebot tatsächlich relevant und über welche Keywords wird Ihr Angebot gefunden? Besteht eine Diskrepanz zwischen Ihrem Angebot und dem, was Ihre Seitenbesucher suchen, werden Sie über Ihre Webpräsenz kaum Umsatz machen.

Überprüfen Sie also, ob Sie bei relevanten Suchanfragen gut ranken und finden Sie heraus, warum Sie auch über unpassende Suchanfragen gefunden werden. Auch die Entwicklung der Sichtbarkeit im Zeitverlauf liefert wichtige Hinweise auf Optimierungspotential. Bei starken Veränderungen in der Sichtbarkeit Ihrer Domain sollten Sie aufmerksam werden. Häufig steckt dahinter ein technischer Fehler, der schnell wieder behoben werden kann.

Am Besucherverhalten auf Ihrer Website erkennen Sie, welche Inhalte funktionieren und welche nicht. Wählen Sie einige nützliche Kennzahlen, aus denen Sie tatsächlich Handlungen ableiten können – finden und optimieren Sie Schwachpunkte, erkennen Sie erfolgreichen Content und bauen Sie diesen weiter aus.
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Analytics & Datenschutz

Denken Sie auch daran die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Nutzertracking zu beachten. In unserem Beitrag Rechtssicheres Impressum haben wir die einige Fakten für Sie zusammengefasst. Auch das Thema DSGVO, die Datenschutz-Grundverordnung hatte in 2018 viele Online Marketer, SEO und SEA Spezialisten gefordert. In 2019 ist eine weitere Verschärfung des Datenschutzes zu erwarten.

Da die Keywords schon vor Jahren aus den Statistiken entfernt wurden, hatte dies in 2018 keine Auswirkung auf die Suchmaschinenoptimierung Branche.

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12. AI Artificial Intelligence – KI Künstliche Intelligenz

Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz) beeinflusst alle 10 vorangegangenen SEO Punkte. Die Steigerung der Rechenkapazitäten und Netzwerke, die Verarbeitung von Big Data sowie die Integration von Künstlicher Intelligenz machen die vorangegangenen Funktionen in diesem Umfang und Geschwindigkeit erst möglich.

So lautet die Devise von Google nicht die beste Suchmaschine zu sein, sondern die beste Künstliche Intelligenz zu entwickeln, welche Fragen beantwortet bzw. diese schon vorher kennt.

Und eventuell kommt genau das Core 3-Update „Florida 2“ von Google aus dieser Werkstatt. Wir werden sehen.

Quellen / Nachweise

*a) Online Marketing Events in 2019

*b) Sistrix User Experience – Ist User Experience ein Rankingfaktor?

*c) LinkResearchTools (LRT)

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Artikel verfasst und überarbeitet 2019 von Michael Kohlfürst. Er ist Gründer und Head of SEO / Suchmaschinenoptimierung bei www.PromoMasters.at Online Marketing in Salzburg, Zell am See und Wien.

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