Was sind Faktoren für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung? Eine Frage mit der sich unsere SEO Experten bei PromoMasters jeden Tag beschäftigen.

Für unsere Leser teilen wir seit 20 Jahren diesen Blog Beitrag in dem wir unser Wissen, Learnings und Tipps veröffentlichen. So haben Sie gleich eine Checkliste für Ihre Online-Planung 2021 zur Hand. Stand 02.01.2021 [10.01.2021]

Lesezeit: 25 minutes

Schnellnavigation – SEO Trends 2021

  1. User Experience
  2. Mobile Websites
  3. Local SEO
  4. Quality Signals
  5. Links
  6. Website-Technik
  7. Strukturierte Daten
  8. Google Alternativen
  9. Digitale Assistenten & Sprachsuche
  10. Virtual Reality
  11. Statistik
  12. Künstliche Intelligenz

SEO: es bleibt alles gleich!?!?

Jänner 2021: Letztendlich hat sich in den letzten 20 Jahren wenig verändert. SEO wurde intelligenter, schneller, mobiler und schöner. Die Basis ist und bleibt unverändert – das bestätigen SEO Experten.

Der Trend zur Suchmaschinen Optimierung statt Manipulation wie früher hält weiter an. Google hat im Dezember Core Update vor dem Jahreswechsel noch einmal richtig mit SEO Spammern aufgeräumt.

Sehr spannend ist was auf den 2021 wieder stattfindenden Konferenzen wie SEOcampixx1, SMX2, SEOkomm3 und OMT4 nach einem Jahr Pause gesprochen wird. Die neuen Google Webmaster Richtlinien5, die neuen Google Tools..

Betrachten wir nun die 12 Punkte. Bei Fragen stehen wir für eine Auskunft oder Ergänzung gerne zur Verfügung. Für Beratung und Umsetzung sind 18 Suchmaschinen Spezialisten von PromoMasters Online Marketing gerne Ihr Partner.

Top 100 SEO - PromoMasters

UX – User Experience und Suchmaschinen Ranking

Es ist bestätigt: die Benutzererfahrung, User Experience hat Einfluss auf das Ranking, die Platzierung bei Suchmaschinen. Zwar nicht als originärer Ranking Faktor, aber durch den Machine Learning-Ansatz zumindest “über Bande” schreibt SISTRIX in seinem Blog6 sowie Google Patenten und Yandex Updates. Dem stimmen wir von PromoMasters voll und ganz zu.

Vermutlich hängt das damit zusammen, dass Google weniger auf klassische, von Menschen eingegebene Ranking-Algorithmen setzt, sondern zunehmend selbst lernende, von Maschinen erstellte Algorithmen einsetzt und laufend sowie in Core Updates zur Anwendung bringt.

Ein Kreislauf aus sehr vielen Faktoren. Die Zufriedenheit von Webseiten Besuchern ist langfristig einer der sehr wichtigen. Die Top 10 der Suchmaschinen wie Google, Bing, Yandex und Baidu analysieren die Interaktion der Nutzer mit der Zielseiten und Folgeseiten immer besser.

Hinweise dafür sind auch

  • Erweiterung des Google Analytics V4 Trackings mit selbst lernenden Erfolgs Metriken und Zielen
  • Die laufende Erweiterungen des Facebook Pixels
  • Yandex Analytics
  • Bing Analytics
  • Apple Analytics

Es wird beobachtet ob echte Nutzer auf eine Webseite kommen, ob diese Inhalte verwenden, damit interagieren (leider noch immer nicht das Ende der Metrik Absprungrate) und zum Erfolg kommen. Bedeutung für Maschinen haben Links dann, wenn interne und externe Links von Benutzern auch verwendet werden und nicht nur dort stehen.

Beim Content ist darauf zu achten, dass Inhalte laufend zum richtigen Zeitpunkt wie Intervall oder Saison aktualisiert werden. Der Benchmark ist hier der Wettbewerb. Aktualisierte Inhalte sind bei Besuchern und Suchmaschinen beliebter.


Die User Intention gewinnt mehr und mehr an Gewicht. Damit ist gemeint, ob die Zielseite den Erwartungen der Suchenden entspricht. Wird beispielsweise nach „2 Zimmer Wohnung Salzburg“ gesucht zeigt Google großteils Immobilienplattformen mit Wohnungen zur Miete an.

Es gilt also, das eigene Angebot so anzupassen, dass man der User Intention entspricht aber Nutzer nicht mit falschen Erwartungen auf die eigene Seite bringt. Das kann manchmal sehr leicht und manchmal wirklich kompliziert werden – macht aber den Unterschied. (Sistrix Beitrag Benutzer Intention)

Meta Tags wird inzwischen genau soviel Aufmerksamkeit gewidmet wie Anzeigentexten von bezahlter Werbung wie Google Ads oder Bing Ads. Bereits am Anfang der Customer Journey muss die Benutzererfahrung zwischen Meta Tags und Zielseite bis hin zur Conversion, sogar dem Lifetime Cycle optimiert werden.

Besonders viel Aufmerksamkeit soll in Bezug auf User Experience den Benutzern von Mobile Devices gewidmet werden. Agenturen entwickeln nun zuerst die Mobile Version einer Website und danach die Desktop Version. Das Thema Progressive Web Apps bliebt dabei unerwartet stehen.

Google machte zu Beginn 2019 eine drastische Kehrtwende und akzeptierte nun auch Inhalte in Tabs und Akkordeons, wenn diese für Benutzer sinnvoll sind. Dies wurde auch im Laufe des letzten Jahres mehrfach bestätigt, dass wahrscheinlich aufgrund Beobachtung Interaktion der Nutzer ermittelt wird was Relevanz hat.

Daher sollten wichtige Inhalte die durch Akkordeons oder Tabs nicht immer sichtbar sind, gut als zu öffnen / nutzbar gekennzeichnet sein.

Think Mobile II: Mobilfreundlichkeit für Benutzer und Suchmaschinenoptimierung

Die 2019 gestartete Umstellung von Webseiten zur Mobile Indexierung ist zu 100% abgeschlossen. Seiten werden zur Bewertung nun Mobil betrachtet. Die Google Search Console zeigt an, wann bei der eigenen Website auf die Mobile Indexierung umgestellt wurde.

Zusätzlich gab es ein Update auf eine neue hybride Crawler Generation die laufend erneuert wird. Im Gegensatz zu früher, wo lange mit dem „gleichen alten Browser“ gecrawlt wurde entspricht der Crawler nun den Chrome Browsern welche aktuell von Android Nutzern verwendet werden. Einziger Unterschied ist, dass Google noch immer mit dem uralten HTTP 1.1 crawlt. Eine Umstellung 2021 auf HTTP 2.0 steht in den Startlöchern.

Bei Mobile Anteilen von 91,1 % kann es sich nun niemand mehr leisten, auf mobile SEO zu verzichten. Dies ist eine weitere Steigerung um 10 % gegenüber dem Vorjahr! Nutzung von mobilem Internet über Smartphones in der österreichischen Bevölkerung lt. Statistik Austria6.

Responsive Website von www.biohotel-daberer.at welche auf PC, Tablet und Smartphone ideal dargestellt wird.
Responsive Webseite des Biohotel der.daberer

Vor allem die Bereiche Usability und Ladegeschwindigkeit spielen bei der mobilen Nutzung eine große Rolle. Die Gestaltung einer Website im Responsive Design gewährleistet, dass eine Seite auf Desktop Computern Smartphones und Tablets gut lesbar und bedienbar ist. Mit einer mobilfreundlichen Website wird Nutzern aus Suchmaschinen ein optimales Erlebnis geboten.

AMP läuft nach wie vor, hat aber keine überragende Entwicklung hingelegt. Vor allem da dadurch nur ein geringer SEO Vorteil entsteht und Nutzer abgespeckte Versionen von Webseiten erhalten ist die Begeisterung der SEOs und Webagenturen reduziert.

Progressive Web Apps kombinieren Websites und Apps und sind auch in den Play Stores von Google und Apple iOS zu listen. Deren Entwicklung und Einsatz ist in 2020 ins Stocken geraten. Generell gab es im vergangenen Jahr wenig bis gar keine Entwicklungen / Innovationen in diesen Bereichen.

Unsere Feststellung ist, dass die Google Resultate zwischen Mobile und Desktop weiter auseinander driften. Wir haben nun also einen echten Mobile Index und die Auswertung von Mobile SEO und Desktop SEO macht nun für alle Websites Sinn. So SEO Experte Michael Kohlfürst.

Michael Kohlfürst im Medienmanager Interview Jänner 2021

Tipp unserer SEOs

Entwickeln Sie Ihre Website als Mobile Website und ergänzen diese durch die Desktop Variante. Testen Sie Ihre Inhalte und Seiten selbst auf Handy, Tablet & Co. So erkennen Sie, wo die Problemstellen liegen und die Benutzerfreundlichkeit weiter verbessert werden kann. Versuchen Sie doch mal das Mobile Website Test Tool von Google.

3. Local SEO: Standortbezogene Auffindbarkeit

Für den Einzelhandel, lokale Dienstleister, Hotellerie und Gastronomie ist die Suche mit Ortsbezug besonders relevant. Besonders 2020 konnten gut auffindbare Unternehmen durch Abholung oder Zustellung punkten. Doch wie erhöht man die Auffindbarkeit eines Standorts im Internet?

Lokales Marketing und Local SEO steigert die Regionale Bekanntheit

Der wichtigste Eintrag für lokale Geschäfte ist Google My Business. Dieser kostenlose Service ermöglicht es Unternehmen, sich direkt bei Google einzutragen.  Informationen wie Adresse, Öffnungszeiten oder Angebote können selbst verwaltet werden und eine Mini Website mit eigener Domain erstellt werden.

Dadurch haben Unternehmen besonders großen Einfluss darauf, wie sie von Google in den Lokalen Suchergebnissen und auf Google Maps dargestellt werden. Eine Verifizierung des Eintrags per Post oder Telefon gewährleistet, dass ein Unternehmen tatsächlich an der angegebenen Adresse zu finden ist. Und das ist ein wichtiges Signal für Google und höhere Sicherheit für Nutzer.

Wichtig ist hierfür die NAP-Konsistenz (Name, Address, Phone): Kontrollieren Sie regelmäßig, ob Ihr Unternehmen überall mit denselben, richtigen Daten eingetragen ist. Dienste wie Yext oder Uberall stellen hierfür Prüftools zur Verfügung.

Unsere SEO Tipps für lokale Unternehmen

  • Business-Eintrag anlegen und verifizieren
    • Google
    • Bing
    • Yelp!
    • … Yandex, Baidu … je nach Markt
  • Aktuelle, vollständige Daten hinterlegen
  • Einordnung in die richtige(n) Kategorie(n)
  • Einträge mit Logo, Bildern und Videos ergänzen (auch Menschen zeigen)
  • Einträge mit aktuellen Beiträgen und Events bestücken
  • Bewertungen sammeln und Rezensionen beantworten

Eine zusätzliche Chance für lokale Geschäfte sind Branchenbuch-Einträge mit Orts- und/oder Produktbezug. wie Herold in Österreich oder 11880 in Deutschland. Im Idealfall dominiert man als Unternehmen durch diese Art der Suchmaschinenoptimierung, die erste Suchergebnisseite.

Neben der offiziellen Unternehmenswebseite werden die Firmeneinträge von unterschiedlichen Branchenbüchern angezeigt. Eine Integration von Google Maps direkt auf der Unternehmenswebsite oder eine direkte Verlinkung des GMB Standortes ist für lokale Unternehmen dabei absolut sinnvoll. Dass die Adressdaten im Footer, Impressum, AGB und Datenschutzerklärung auf dem neusten Stand sind, sollte selbstverständlich sein.

Denken Sie außerdem über Strukturierte Daten nach – eine weitere Möglichkeit, Ihren Unternehmensstandort anzugeben um von Digitalen Assistenten, der Sprachsuche wie Siri, Alexa & Co berücksichtigt zu werden.

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4. Quality Signals (statt Social Signals?)

Treffender als Social Signals ist der Begriff der Quality Signals, den Qualitäts-Signalen. Darunter lassen sich alle Nutzerhandlungen zusammenfassen, die signalisieren, dass ein Angebot für Nutzer SEO relevant ist. Als Signale wirken hierbei vor allem Bewertungen und das Teilen von Inhalten in Sozialen Netzwerken.

Bewertungen

Eine positive oder negative Bewertung ist ein starkes Signal dafür, dass ein Angebot tatsächlich in Anspruch genommen wird. Google integriert auch Bewertungen von fremden Plattformen wie Facebook, Herold, Tripadvisor oder Docfinder.

Bewertungen aus dem Web wie jene von Herold.at auf Google My Business Einträgen.
Bewertungen aus dem Web wie jene von Herold.at

Sharing: Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken. Geteilt werden nur die besten Inhalte. Und auch die besten Inhalte werden nur geteilt, wenn dies problemlos möglich ist. Ein Share ist deshalb ein klares Signal an Suchmaschinen, dass dieser Inhalt etwas besonderes ist und es dem Leser wichtig ist, dass auch andere Internet Nutzer diesen Inhalt erreichen.

Wenn möglich verwenden Sie die Links wie die URL der Zielseite lautet um so möglichst klare Signale zu sammeln. bit.ly/promomasters oder www.promomasters.at ist nicht das gleiche Ziel wie https://www.promomasters.at/

Für uns folgt daraus: Wer teilenswerte Inhalte erstellt und das Teilen und Bewerten so einfach wie möglich macht, kann sich über zahlreiche Quality Signals freuen. Inzwischen sind Benutzer soweit, dass diese wissen, dass eine Seite in deren Social Networks geteilt werden kann.

Sharing Plugins wie Shariff haben daher inzwischen eher eine Erinnerungsfunktion als dass diese für das Teilen aktiv verwendet werden..

Tipp: Mit Open Graph Meta Tags bestimmen Sie selbst, wie Ihre Inhalte beim Teilen auf Facebook, Twitter oder LinkedIn. Ihre Klickraten (CTR) werden aufgrund eines attraktiven Listings weiter verstärkt.

Das nachfolgende Beispiel zeigt, dass die Open Graph Meta Tags von PromoMasters unterschiedlich zu den Meta Tags für Google sind.

Open Graph Meta Tags von PromoMasters - diese erscheinen beim teilen auf Facebook, Xing und LinkedIn
Bild: Open Graph Meta Tags von PromoMasters

Markenpflege

Auch Unternehmens-Profile aus Sozialen Netzwerken werden bei der Suchabfrage nach einem Unternehmen angezeigt. Das ist eine gute Möglichkeit, die erste Suchergebnisseite zu dominieren.

Diese bieten Benutzern unterschiedliche Plattformen für das Informations- oder Interaktionsbedürfnis. Am nachfolgenden Beispiel Coca-Cola sind das unter anderem Facebook, Twitter, YouTube und Karriere.at.

Suchresultat bei Google auf der Suche nach Coca-Cola.

Weitere Netzwerke und Plattformen, die bevorzugt in den Suchergebnissen in Österreich präsentiert werden sind:

  • Instagram
  • LinkedIn
  • Kununu
  • Herold
  • Xing
  • Pinterest
  • YouTube

Soziale Netzwerke sind ebenfalls Suchmaschinen. Sauber angelegte, verifizierte Unternehmensprofile sind deshalb ein absolutes Muss, damit Nutzer schnell das richtige Angebot identifizieren können. Und als Traffic-Bringer sind Instagram, Facebook & Co natürlich ein unverzichtbarer Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung Strategie.

Ja, Links sind immer noch ein wichtiger SEO-Faktor. Dabei geht es nicht mehr um möglichst viele, sondern möglichst hochwertige Links von thematisch relevanten Seiten die immer besser erkannt werden.

Strukturierte Daten

Besonders wertig sind dabei Links von anderen Seiten über die tatsächlich Besucher auf eine Seite gelangen. Backlinks, die also für echten Traffic sorgen. Der Königsweg ist es, verlinkenswerte Inhalte zu schaffen – einzigartig, informativ, unterhaltsam.

Wer jedoch nicht die nötigen Ressourcen für professionelle Content-Erstellung einsetzen kann oder will, greift auf alternative Linkquellen zurück.

Für ein Hotel in Zell am See fällt beispielsweise ein Backlink der Website der Tourismusregion Zell am See / Kaprun in die Kategorie „wertvoll“ – hier sind örtliche und thematische Relevanz eindeutig gegeben.

Eine weitere Möglichkeit, Links zu generieren sind hochwertige Branchenbucheinträge (Achten Sie unbedingt auf NAP-Konsistenz wie in Local SEO angegeben!). Recherche und Eintragung nehmen zwar Zeit in Anspruch, mit Themen- und/oder Örtlich relevanten Einträgen kann bei Suchmaschinen und Nutzern gepunktet werden.

Eine weitere Quelle für hochwertige Links sind Firmennetzwerke: Sich von Kunden und Partnern oder Sponsorings verlinken lassen und sich ebenfalls mit einem Link beispielsweise im Bereich Referenzen revanchieren.

Interne Linkstruktur

Nicht nur eingehende Links sondern auch die interne Linkstruktur auf der eigenen Webseite sind ein wichtiger Faktor für die Suchmaschinenoptimierung. Achten Sie auf relevante Links und dass Verlinkungen mit der exakt gleichen Bezeichnung nicht auf verschiedene Seiten führen.

Negatives Beispiel: auf der Startseite eines Hotels ist ein Link zur Seite Skiurlaub. Auf der Seite Skiurlaub ist ein Link mit dem Wort Skiurlaub der auf die Startseite zeigt. So wird Google verwirrt.

Setzten Sie Links als echte Hilfestellung für Nutzer und nicht nur für Suchmaschinen. Stellen Sie sich vor Ihre Webseite hätte keine Navigation und ein Nutzer landet auf der jeweiligen Seite. Können Nutzer über Textlinks bis ans Ziel gelangen, sind Call to Action enthalten?

Links zu externen Quellen

Auch Links zu externen Quellen bis hin sogar zum eigenen Wettbewerb sind zu verwenden. Dies zeigt Suchmaschinen vergleichbar einer Wissenschaftlichen Arbeit, dass sich der Verfasser des Inhalts sehr gut im Thema auskennt und belohnt dies.

Als Fachmann daher auch wertvolle Quellen für Besucher kennen und nennen. Dieser Link Tipp stammt von Christoph C. Cemper von LinkResearchTools8 und hat nach wie vor Aktualität.

Schädliche Backlinks

Mit dem Disavow Tool9 (neue Version seit Ende 2020) bietet Google die Möglichkeit verweisende Seiten und deren Backlinks zu entwerten. Eine Verbesserung des Rankings bei alten Seiten die noch keine Sperrliste führen ist zu beobachten. Als Grundlage dienen die Backlink Daten in der Google Search Console. Das Tool sollte nur von SEO-Erfahrenen Nutzern verwendet werden. Beispielsweise kann das gesamte theglobe Netzwerk gesperrt werden.

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6. Website-Technik und SEO Ranking

Aus unserer Sicht die Basis für Suchmaschinenoptimierung! Stimmt die Technik nicht, werden anderen Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Die Website-Technik spielt für ein gutes SEO Ranking eine zentrale Rolle. Veraltete Technik sorgt nicht nur für ein negatives Nutzererlebnis, sondern lässt vermuten, dass die Inhalte ebenso wenig aktuell sind – Relevanz sieht anders aus.

Deshalb gilt es, technische Aspekte wie Seitengeschwindigkeit, Servertechnik und Seitenstruktur immer im Auge zu behalten. Die wichtigsten Kriterien für eine technisch gut aufgestellte Website und deren Suchmaschinenoptimierung sind:

  • Ordentliche, benutzerfreundliche Seitenstruktur
  • Fehlerfreie Indexierbarkeit
  • Korrektes Domainrouting
  • Schnelle Ladegeschwindigkeit
  • Mobilfreundlichkeit und problemlose Darstellung in unterschiedlichen Browsern auf unterschiedlichen Geräten
  • Richtige Verwendung der Status Codes wie 404 oder 301 bei weitergeleiteten Seiten
  • HTTP/2

Geschwindigkeit – ‎Google Core Web Vitals

Eines der aktuell von Suchmaschinenoptimierern gehyptes Thema ist die Webseiten Geschwindigkeit. Nutzer lieben schnelle Webseiten und daraus macht Google laut Ankündigung Ende April einen Ranking Faktor.

Sollte Ihre Webseite(n) nun einen orangefarbenen Wert bei den Analyse Tools zeigen, dann ist das Optimierungspotential. Bei Rot hingegen hat eine Seite Werte die eventuell auffallend langsam sind.

Test Tools

Testen Sie jetzt einfach einzelne Seiten Ihrer Webseite. Starten Sie mit der Homepage und betrachten Sie auch mal die wichtigsten Seiten. Die Page Speed Analyse Tools arbeiten auf Basis der Lighthouse Analyse von Google.

SSL / HTTPS

Ein weiterer Aspekt ist das SSL-Zertifikat. Inzwischen aus unserer Sicht ein Standard. Dadurch signalisieren Sie Sicherheit – vor allem für Online Shops und Websites mit Dateneingabe ein Qualitätsmerkmal. Browser wie Chrome und Firefox warnen Benutzer, wenn eine Website nicht über HTTPS verfügt.

Es gibt auch rechtliche Gründe wie den Datenschutz (DSGVO) für den Einsatz eines SSL-Zertifikates. Eine Website unter HTTPS zu betreiben ist jedoch kein Muss wenn beispielsweise keine Formulare ausgefüllt werden können. In Firmennetzwerken kann eine solche Seite jedoch von der Firewall abgelehnt werden und darum ist die Verwendung generell empfohlen.

HTTPS für SSL Verschlüsselung

Websites die SSL verwenden, sind daran zu erkennen, dass die Adresse mit https:// beginnt. Google hat ein kostenloses Zertifikat namens Let’s Encrypt ins Leben gerufen welches immer mehr Webhoster für eine einmalige Gebühr von ca. 30 Euro oder sogar kostenfrei anbieten. Let’s Encrypt wird von Google (Ranking) vollwertig akzeptiert. Mehr dazu im HTTPS / SSL Beitrag. Bezahlte Zertifikate sind für ein gutes Ranking nicht nötig.

HTTP/2

Überraschend für viele SEOs war die Erkenntnis, dass Google bis Jänner 2021 gar kein HTTP/2 für das Crawling von Webseiten verwendet und noch immer den Uralt Standard 1.1 verwendet.

Da der HTTP/2 Crawler von Google noch immer im Test ist wird empfohlen 1.1 noch nicht abzuschalten wie es manche Security Tools einige Zeit empfohlen haben.

Im November haben wir bei John Mueller von Google nachgefragt ob wir eine der Testseiten für das kommende HTTP/2 Crawling werden könnten. Er antwortete uns, dass es keinerlei Ranking Vorteile gäbe 🙂 – 2021 wird zeigen wie sich Rankings vielleicht verändern, wenn Websites parallel anstatt linear gecrawlt werden.

HTTP/2 Google Crawl - John Müller
HTTP/2 Google Crawl – John Müller

Tools zur Suchmaschinenoptimierung

Hierfür gibt es verschiedene SEO Tools zum Testen die in der Basis Version oftmals kostenfrei sind (Reihenfolge ohne Bedeutung):

  1. Google Search Console
  2. Google Site Kit für WordPress
  3. Yoast Premium SEO Plugin
  4. Rank Math (bei uns nun statt Yoast)
  5. XOVI
  6. RYTE
  7. SISTRIX
  8. Seobility
  9. Searchmetrics
  10. Screaming Frog

Alle Tools haben jeweils eigene Vorteile und sind durch die Bank gut. Teilweise ist es Geschmacksfrage, Anforderungen oder das mögliche Budget für welches Tool(s) sich eine Website letztendlich entscheidet. Wir verwenden alle oberhalb aufgezählten Tools.

Google Search Console

Im Agentur Alltag verwenden wir alle obigen SEO Tools. Die Google Search Console wurde von den meisten Agenturen bisher unterschätzt, zeigt aber am besten, was sich Google wünscht. Dies kann sich 2021 ändern, da die Webmaster Tools neu aufgestellt, aufgerüstet wurden und weiter ausgebaut werden.

Damit werden Tools zur Suchmaschinenoptimierung nach und nach weniger notwendig. Die Empfehlung unserer Experten lautet daher, mit der Google Search Console zu starten und dort die Hausaufgaben zu machen bevor Tools bestellt und nicht genutzt werden.

Nicht nur Google bietet Webmaster Tools an. Auch jene von Bing, Yandex oder Baidu sind hervorragend. Vor allem wenn ein Angebot für einen ausländischen wie den Russischen Markt optimiert werden soll, dann kommt ein Optimierer nicht um die Yandex Search Console herum. Und alle sind kostenfrei!

7. Strukturierte Daten & Rich Snippets erhöhen die SEO Auffindbarkeit

Attraktive Suchergebnisse führen zu besseren Klickraten. Mit Meta Tags aber auch Zusatzinformationen wie

  • Bewertungen
  • Produktdetails
  • Veranstaltungen
  • Jobs
  • Immobilien
  • Firmen Adressdaten

angereicherte Suchergebnisse nehmen nicht nur mehr Raum ein, sondern liefern dem Suchmaschinen Benutzer gute Klick-Argumente.

Diese maschinenlesbaren Daten nach schema.org werden hinterlegt und von Suchmaschinen eingelesen. Ein weiterer Vorteil: Strukturierte Daten verdeutlichen Google und Co gegenüber, wofür die Website steht und für welche Themen das Angebot relevant ist.

Mit strukturierten Daten helfen Sie Suchmaschinen (Maschinen) dabei, Ihr Angebot zu verstehen. Indem Sie beispielsweise JSON für Veranstaltungen hinterlegen, Newsbeiträge als solche kennzeichnen, Produkte näher beschreiben oder Adressdaten hervorheben zeigen Sie, in welche Kategorie Ihre Website eingeordnet werden soll oder welche Jobs bei Ihnen verfügbar sind. Die Kategorien sind bereits vordefiniert.

Hinterlegt werden beispielsweise: (weitere infos auf schema.org oder bei Google Structured Data for Search)

  • Bewertungen (Sterne)
  • Personendaten (z.B. aus Xing)
  • Produktdetails (Preis, Verfügbarkeit…)
  • Adressdaten
  • Events
  • Immobilien
  • Jobs

Ein Beispiel für Maschinenlesbare Daten in den Google SERPS

Maschinenlesbare Daten - das Resultat bei einem Event

Mit strukturierten Daten erleichtern Sie Digitalen Assistenten wie Google Assistant oder Amazon Echo Alexa das Beantworten einfacher Fragen wie „Wann beginnt Veranstaltung XY?“ oder „Wo befindet sich Ort XY?“ und „Was bedeutet das Wort XY“ und tausende andere.

Tipp: Testen Sie mit diesem Google-Tool, ob Sie die Daten richtig hinterlegt haben. SEO Erweiterungen wie Rank Math oder Yoast integrieren diese Daten. Auch externe Anbieter wie Yext stellen eine zusätzliche Integration nun zur Verfügung.

Semantische SEO Informationen

Software Tipp: WordLift integriert Semantischen Content (unsichtbar) in eine Website. Es gibt Plugins für WordPress und TYPO3 usw. Dies macht Maschinen verständlich, was mit Sound of Music oder Stille Nacht gemeint ist.

Knowledge Graph des Salzburger Landes

Video: Knowledge Graph der Salzburger Land Tourismus.

Die Nutzung von Semantischen Informationen kann insbesondere First Mover belohnen. Langfristig werden diese Technologien fixer Bestandteil von CMS wie WordPress, TYPO3 oder Shop Lösungen.

Der Knowledge Graph ist speziell dann empfohlen, wenn alle anderen Vorschläge zur Suchmaschinenoptimierung schon umgesetzt wurden.

Vorteile & Nachteile

Die Vorteile einer besseren Auffindbarkeit bei Suchmaschinen wurden bereits aufgeführt. Nachteil ist, dass Google & Co langfristig den Besuch einer Website unnötig machen.

So schreibt Johannes Beus von Sistrix, dass Google zum Konkurrenten einer jeden Website wird. Die sogenannten Blauen Links zeigen die gesuchte Antwort / Lösung direkt in den Suchresultaten an.

Den Maschinen nun Daten zu verwehren führt eher dazu, dass der aktuelle Wettbewerber / Konkurrent bessere Chancen um diese Blauen Links hat. PromoMasters empfiehlt daher den Einsatz von Semantischen Daten.

8. Google-Alternativen und Vertikale Suche in der Suchmaschinenoptimierung

Obwohl Google ganz klar den Suchmaschinenmarkt dominiert, gibt es noch etliche weitere Suchmaschinen. Neben direkten Konkurrenten wie Bing, Yandex und Baidu werden auch YouTube und Facebook für die Suche nach Informationen, Produkten und Dienstleistungen genutzt.

Zusätzlich sollten Sie sich mit dem Thema vertikale Suche beschäftigen und je nach Branche weitere Optimierungsfelder erschließen.

Vertikale Suche bezeichnet die Suche innerhalb eines bestimmten Themenfeldes (beispielsweise Produkte – Amazon und Rakuten, Bilder – Google Bildersuche, Hotels – Booking.com, Apps – jeweilige Appstores (Google Play, Apple App Store, Amazon App Store), usw.…).

Die Auffindbarkeit Ihres Angebots können Sie auch hier verbessern! Pauschal gilt: Umso mehr Informationen Sie hinterlegen, desto besser werden Sie gefunden.

Tipp: Behalten Sie – je nach Angebot – diese Suchmaschinen im Auge!

  • Google
  • YouTube
  • Facebook
  • Pinterest
  • Yandex
  • Baidu
  • Sogou
  • amazon
  • Alibaba
  • LinkedIn
  • Twitter
  • Bing
  • ecosia
  • Tripadvisor
  • DuckDuckGo
  • Suchfelder auf Websites

Information darüber warum wir Ihnen empfehlen diese Top Suchmaschinen in Zukunft genau zu beobachten.

9. Digitale Assistenten & Sprachsuche

BERT die größte Algorithmus-Änderung seit fünf Jahren bei Google feierte seinen 1. Geburtstag und keiner hat es bemerkt. Warum? Wir sind es inzwischen gewohnt auch auf gesprochene Suchanfragen die passenden Antworten zu erhalten.

Komplexe Suchanfragen kommen bei Sprachsuche und Digitalen Assistenten vor.

Sie heißen Alexa (amazon), Google Assistant oder Siri, Cortana und Bixby. Ihre Aufgabe: Als digitaler Assistent unseren Alltag vereinfachen. Und wie es sich für einen guten Assistenten gehört, personalisieren diese die Suchergebnisse und schneiden diese so gut wie möglich auf die Nutzerbedürfnisse zu.

Die digitalen Assistenten reagieren auf Sprachbefehle und verstehen auch Suchanfragen in ganzen Sätzen (Conversational Search).

Ein Beispiel für Conversational Search: Die digitalen Assistenten reagieren auf Sprachbefehle und verstehen auch Suchanfragen in ganzen Sätzen. Conversational Search bei Google nach „Wo leben Pinguine“.

Die digitalen Assistenten reagieren auf Sprachbefehle und verstehen auch Suchanfragen in ganzen Sätzen. Conversational Search bei Google Pinguine.

Doch welche Konsequenzen hat Voice Search für Suchmaschinenoptimierung? Drei Entwicklungen sind unserer Ansicht nach wahrscheinlich:

Nutzung strukturierter Daten

Strukturierte Daten liefern Antworten auf kurze Fragen – ideal für Suchanfragen, die auf eine ganz bestimmte Information abzielen.

Nutzung von FAQ

Mit FAQ (Frequently Asked Questions) nehmen Sie den Assistenten die Arbeit ab: Indem Sie Fragen in ganzen Sätzen aufgreifen und beantworten, reagieren Sie direkt auf Conversational Search-Anfragen.

Formulierungen, die mit W-Fragen (Wer? Wo? Wann? Wie?) beginnen, treffen ausformulierte Suchanfragen besonders genau. Die oberhalb erwähnten Strukturierten Daten erhöhen die Chance, dass die Daten richtig verstanden werden.

Ortsbasierte Fragen

Fragen nach Orten und Adressen sind in der Sprachsuche besonders wichtig. Vor allem unterwegs, beispielsweise im Auto, ist die Voice Search einfach praktisch. Das Interesse der Suchenden wird sich in vielen Fällen auf lokale Angebote richten: „Zeige mir Lokale für Brunch in Salzburg“.

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Suchanfragen in der Google Search Console, mit denen Ihre Seite gefunden wird. Möglicherweise sind hier bereits Suchanfragen in Satzform zu finden!

Nachteile: Mitarbeiter von Diensten hören scheinbar Gespräche mit zur Verbesserung der Qualität. Dies wurde laut Google im Laufe des letzten Jahres wieder gestoppt.

10. Trend: Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR)

Wenig Raum nimmt dieses Thema ein, da hier Stillstand eingekehrt ist. Google Maps hat am Smartphone mit einer VR Navigation für Fußgänger die Funktionen erweitert. Das Angebot beschränkt sich jedoch rein auf die Navigation (keine Preise oder Store Namen etc.) Augmented-Reality-Navigation in Google Maps12.

Augmented-Reality-Navigation in Google Maps

Digitale Erlebnisse, so nah an der Realität wie nie zuvor: Das versprechen Virtual Reality Angebote. Mit einer VR-Brille sehen Nutzer beispielsweise 360°-Videos oder spielen Virtual Reality-Games. Dort kann Werbung geschalten werden.

Auf dem Markt tummeln sich bereits zahlreiche Anbieter. Die bekanntesten Modelle sind aktuell wohl Oculus Rift, Samsung Gear, Playstation VR und HTC Vive. Der Trend ging genauso schnell in den Schlummermodus wie er gehyped wurde.

Obwohl der Trend Virtual Reality und Augmented Reality (Erweiterte Realität) wohl noch eine Weile brauchen wird, um in unserem Alltag anzukommen, behalten wir die Entwicklung im Auge.

Tipp: Auf YouTube ist bereits eine ganze Sammlung von VR-Videos zu finden: YouTube Virtuelle Realität Sammlung am ehesten wohl für den Tourismus spannend. Trotz Reisebeschränkungen 2020 gab es keinen Boom für Virtuelle reisen. Dies zeigt, dass es wohl noch lange dauern wird oder nie Trend wird wie das das 3D Fernsehen für zu Hause.

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11. Statistik & Analyse gehören auch zu Suchmaschinenoptimierung

Das Schreckgespenst DSGVO8 hat endgültig seinen Schrecken verloren. Cookie Consent Management Tools wie LEGALWEB9 for WordPress oder Borlabs10 regeln, dass Google Analytics, Facebook Pixel & Co erst messen, wenn Besucher zustimmen.

Google SEO - Suchmaschinenoptimierung von PromoMasters. Onpage und Content, Links und Technik. Google und andere Suchmaschinen.

Dies hat jedoch dazu geführt, dass mehr bepixelt und gemessen wird als je zuvor. Die Cookie Consent Lösungen öffnen scheinbar Tür und Tor um auch Facebook Pixel, Mouseflow & Co einzusetzen – wo zuvor noch Bedenken bestanden haben und es auch noch sollten.

Eine Webpräsenz dient in den meisten Fällen dem Zweck, Interessenten, Käufer und Gäste anzusprechen und für das Angebot zu begeistern. Das oberste Ziel sind Conversions, also konkrete Handlungen des Seitenbesuchers, die Ihren Zielen zu Gute kommen.

Das kann ein Kauf oder ein Download sein, oder auch eine Newsletter-Anmeldung, Anfrage usw. Welche Handlung für Sie eine Conversion darstellt, definieren Sie selbst. Ob Online Marketing und SEO Erfolg zeigen, sehen Sie unter anderem in Ihren Webstatistiken wie Google Analytics.

Weiters geht der Verfasser davon aus, dass Google die Conversion Rate sowie eine reduzierte Absprungrate die durch Scroll Signale beeinflusst werden kann, als einen Ranking Faktor verwendet wird.

Google Analytics V4 (NEU) macht sich hier in der Webseite selbständig und versucht selbst Erfolge und Ziele zu messen.

Eine grundlegende Frage ist

Welche Keywords sind für Ihr Angebot tatsächlich relevant und über welche Keywords wird Ihr Angebot gefunden? Besteht eine Diskrepanz zwischen Ihrem Angebot und dem, was Ihre Seitenbesucher suchen, werden Sie über Ihre Webpräsenz kaum Umsatz machen.

Überprüfen Sie also, ob Sie bei relevanten Suchanfragen gut ranken und finden Sie heraus, warum Sie auch über unpassende Suchanfragen gefunden werden. Auch die Entwicklung der Sichtbarkeit im Zeitverlauf liefert wichtige Hinweise auf Optimierungspotential.

Bei starken Veränderungen in der Sichtbarkeit Ihrer Domain sollten Sie aufmerksam werden. Häufig steckt dahinter ein technischer Fehler, der schnell wieder behoben werden kann.

Am Besucherverhalten auf Ihrer Website erkennen Sie, welche Inhalte funktionieren und welche nicht. Wählen Sie einige nützliche Kennzahlen, aus denen Sie tatsächlich Handlungen ableiten können – finden und optimieren Sie Schwachpunkte, erkennen Sie erfolgreichen Content und bauen Sie diesen weiter aus.

Analytics & Datenschutz

Denken Sie auch daran die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Nutzertracking zu beachten. Auch das Thema DSGVO, die Datenschutz-Grundverordnung hatte in 2018 viele Online Marketer, SEO und SEA Spezialisten gefordert. In 2019 ist eine weitere Verschärfung des Datenschutzes mit der Cookie Policy in Kraft getreten.

Da die organischen Keywords (SEO) schon vor Jahren aus den Google Analytics Statistiken entfernt wurden, hatte dies in 2020 keine Auswirkung auf die Suchmaschinenoptimierung Branche.

Erfreulicherweise zeigt die Google Search Console in den Keywords Leistungsdaten tagesaktuell immer genauere Informationen an, die eine Unterstützung sind. Zusätzlich empfehlen wir Keyword Relevanz Tests mittels Google Ads.

12. AI Artificial Intelligence – KI Künstliche Intelligenz

Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz) beeinflusst alle vorangegangenen SEO Punkte. Die Steigerung der Rechenkapazitäten und Netzwerke, die Verarbeitung von Big Data sowie die Integration von Künstlicher Intelligenz machen die vorangegangenen Funktionen in diesem Umfang und Geschwindigkeit erst möglich.

Google - AI Artificial Intelligence - KI Künstliche Intelligenz

So lautet die Devise von Google nicht die beste Suchmaschine zu sein, sondern die beste Künstliche Intelligenz zu entwickeln, welche Fragen beantwortet bzw. diese schon vorher kennt.

08.01.2021 Google Jänner Update – Danny Sullivan von Google bestätigt, dass Unterthemen jetzt live sind. Unterthemen ändern nicht das Aussehen der Suchergebnisse, sondern erweitern sofern nützlich, die Vielfalt der Inhalte. Sie wurden erstmals im Oktober in einem Beitrag über AI & Search erwähnt. Damals wurde auch der Sprung zu Text Passagen eingeführt.

Möglich wird dadurch RankBrain, ein von Google entwickelter, selbstlernender Algorithmus. Dieser wird mehr und mehr wichtiger Bestandteil bei der Ermittlung der Ergebnisreihenfolge von Suchanfragen. Dies hat zur Folge, dass selbst Google weniger sagen kann warum eine Seite bei einer Suchabfrage die erzielte Position hat.

Noch besser versteht der Google E-A-T Qualitäts Score ob eine Person, Website oder Unternehmen für ein Thema als Quelle relevant ist. E-A-T beschreibt die Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit.

Vor allem YMYL, das sind Your Money or Your Life Websites haben durch E-A-T in 2020 wieder stark an Sichtbarkeit bei Suchmaschinen verloren. Für all diese Qualitäts-Bewertungen ist AI die nötige Basis.

Quellen / Nachweise

  1. SEOcampixx – die Klassenfahrt der SEO Szene in Berlin
  2. SMX – München oder USA
  3. SEOkomm – Gratulation zu 10 Jahren!
  4. OMT
  5. Google Webmaster Richtlinien – aktualisierte Version Dezember 2019
  6. Sistrix User Experience – Ist User Experience ein Rankingfaktor?
  7. Statistik Austria – Internetnutzung unterwegs nach Art der Geräte
  8. LinkResearchTools (LRT)
  9. Google Disavow Tool
  10. DSGVO – WKO Info EU-Datenschutz-Grundverordnung
  11. LEGALWEB – Datenschutzkonformes Cookie Tool für WordPress
  12. Borlabs – Cookie und Cache Tools für WordPress
  13. Augmented-Reality-Navigation in Google Maps
  14. PromoMasters Online Marketing

Artikel verfasst und überarbeitet 2020 von Michael Kohlfürst. Er war 1999 Gründer und ist Head of SEO / Suchmaschinenoptimierung bei Österreichs 1. SEO Agentur www.PromoMasters.at Online Marketing in Salzburg und Wien.

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